Teilen:
International 03.08.2026, 07:49 Aktualisiert: 03.08.2026, 18:02

Infantino unter Druck: UEFA droht mit rechtlichen Schritten, Wales entzieht Unterstützung

FA entzieht Infantino Unterstützung, weitere Verbände folgen.

Wichtige Fakten

  • FA entzieht Infantino Unterstützung, weitere Verbände folgen.
  • UEFA erwägt rechtliche Schritte gegen FFE-Plan.
  • Mögliche Kandidaten als Nachfolger: Montagliani, Al Khalifa, Al-Khelaifi.
  • Fifa-Rat könnte Krisentreffen einberufen, Notfalltreffen möglich.
  • AFC solidarisiert sich mit UEFA und Concacaf, andere Verbände schweigen.

Eskalation im Fußball: Uefa und FA ziehen Konsequenzen

Die Kontroverse um die gescheiterten Investitionspläne der FIFA hat sich zugespitzt: Nachdem die FIFA die Gründung einer Tochtergesellschaft für die Vermarktung ihrer Wettbewerbe verworfen hat, entzieht der englische Fußballverband (FA) Präsident Gianni Infantino offiziell die Unterstützung für seine Wiederwahl im März. Auch Wales, Serbien, Schweden und Finnland haben sich angeschlossen. Die UEFA hat sogar rechtliche Schritte angekündigt und fordert die Aufbewahrung aller relevanten Dokumente, um ein mögliches Verfahren vorzubereiten.

Reaktionen und drohende Rekorde

Die UEFA hat für den 19. September eine Frist gesetzt, bis zu der Verbände eine erste Zahlung von 20 Millionen Dollar aus den geplanten Fonds hätten erhalten können. Sollte es zu einer Eskalation kommen, droht die UEFA mit einem Rückzug von Wettbewerben. Kritiker sehen in Infantinos Vorgehen eine Gefahr für die Unabhängigkeit des Weltfußballs. Eine sofortige Ablösung erscheint jedoch unwahrscheinlich, da seine Unterstützung außerhalb Europas und Nordamerikas weiterhin stark ist.

Internationale Unterstützung und mögliche Nachfolger

Wenige Verbände außerhalb Europas haben offen Position gegen Infantino bezogen; Katar, Libanon, Kuwait und Sri Lanka stehen weiterhin hinter ihm. Die asiatische Konföderation (AFC) zeigt sich solidarisch mit UEFA und Concacaf, während Afrika, Südamerika und Ozeanien schweigen. Als mögliche Nachfolger gelten Victor Montagliani (Concacaf), Scheich Salman bin Ebrahim Al Khalifa (AFC) und Nasser Al-Khelaifi (ECA). Ein sofortiger Rücktritt von Infantino wird angesichts seiner Anhänger in Asien und Afrika nicht erwartet, dennoch könnte ein außerordentlicher FIFA-Rat einberufen werden, falls die oppositionellen Stimmen zunehmen.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.