Florida verbietet undokumentierten Studenten Zugang zu Hochschulen
Wichtige Fakten
- • Bildungsbehörde Floridas stimmt für Verbot undokumentierter Studenten an 28 Hochschulen.
- • Verbot könnte Florida jährlich 15 Millionen Dollar an Studiengebühren kosten.
- • Verabschiedet von DeSantis' handverlesenem Gremium, nicht vom gewählten Parlament.
- • Gegner sehen Widerspruch zu DeSantis' eigenem Bildungsziel 'Sail to 60'.
Floridas Bildungsbehörde hat ein neues Regelwerk verabschiedet, das undokumentierten Einwanderern den Zugang zu allen 28 staatlich finanzierten Hochschulen des Bundesstaates verwehrt. Die Entscheidung wurde von einem von Gouverneur Ron DeSantis eingesetzten Gremium getroffen und nicht vom gewählten Parlament, was Kritiker als verfassungswidrig anprangern.
Gegner der Maßnahme befürchten erhebliche wirtschaftliche Einbußen: Schätzungen zufolge könnten Floridas Hochschulen jährlich bis zu 15 Millionen Dollar an Studiengebühren und anderen Gebühren verlieren. Zudem stehe die Regelung im Widerspruch zu DeSantis‘ eigenem Ziel „Sail to 60“, wonach bis 2030 mindestens 60 Prozent der erwachsenen Bevölkerung über einen höheren Bildungsabschluss verfügen sollen.
Betroffene Studenten und Aktivisten bezeichnen die Entscheidung als grausam und unnötig. Alexander Vallejos, ein sogenannter Dreamer und Informatikstudent, erklärte, dass die Botschaft an junge Einwanderer sei, dass ihre Träume weniger wert seien. Die demokratische Abgeordnete Anna Eskamani sprach von einer „unamerikanischen“ und verfassungsrechtlich bedenklichen Regelung.
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