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International 13.03.2026, 17:12 Aktualisiert: 13.03.2026, 18:16

Formel-1-Saison startet mit Lücken: Bahrain- und Saudi-Arabien-GPs vor Absage

Bahrain- und Saudi-Arabien-GP im April vor Absage wegen Nahostkonflikts.

Wichtige Fakten

  • Bahrain- und Saudi-Arabien-GP im April vor Absage wegen Nahostkonflikts.
  • Kein Ersatz geplant – Saison schrumpft von 24 auf 22 Rennen.
  • Finanzieller Schaden für F1 und Teams über 100 Millionen Pfund.
  • Freight-Logistik zwingt zu schneller Entscheidung in den nächsten Tagen.
  • Fünf-Wochen-Pause zwischen Japan-GP Ende März und Miami im Mai.

Absage droht

Die für April geplanten Formel-1-Großpreise in Bahrain und Saudi-Arabien stehen wegen des anhaltenden Nahostkonflikts vor der Absage. Eine formelle Entscheidung wird noch erwartet, gilt aber als unvermeidlich, da die Sicherheitsrisiken für Personal und Veranstaltungen zu groß sind. Die Rennen in Bahrain (12. April) und Dschidda (Folgewoche) werden voraussichtlich nicht ausgetragen.

Keine Ersatzrennen

Ersatzstandorte wie Portimão in Portugal, Imola in Italien oder Istanbul Park in der Türkei wurden geprüft, aber verworfen – die Vorbereitungszeit war zu knapp und die Chancen auf hohe Hosting-Gebühren gering. Die Saison wird daher von 24 auf 22 Rennen reduziert, mit einer fünfwöchigen Pause zwischen dem Japan-GP Ende März und dem Miami-GP Anfang Mai.

Finanzielle Folgen

Die Absage bedeutet einen erheblichen finanziellen Schaden: Bahrain und Saudi-Arabien zahlen mit zu den höchsten Hosting-Gebühren, der Gesamtverlust für die Formel 1 und die Teams wird auf über 100 Millionen Pfund geschätzt. Die Mittel werden normalerweise zwischen den Teams und den kommerziellen Rechteinhabern aufgeteilt, jeder Partei drohen Verluste in zweistelliger Millionenhöhe.

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