Forscher warnen vor möglichem "Super-El-Niño" und seinen Folgen
Wichtige Fakten
- • El Niño ist ein natürliches Klimaphänomen im Pazifik, das alle 2-7 Jahre auftritt.
- • Ein starker El Niño könnte Extremwetter wie Dürren, Hitzewellen und Überschwemmungen verstärken.
- • Die globale Temperatur könnte durch El Niño zusätzlich zum Klimawandel ansteigen.
- • Für Europa sind mögliche Kälteeinbrüche im Winter und Hitzebelastung im Sommer prognostiziert.
- • Die Stärke eines möglichen El Niño 2026 ist laut NOAA derzeit noch "sehr unsicher".
Klimawarnung aus dem Pazifik
Klimaforscher warnen vor den möglichen Folgen eines starken El-Niño-Ereignisses im Pazifik, das sich 2026 entwickeln könnte. Das natürliche Klimaphänomen, das alle zwei bis sieben Jahre auftritt, könnte die ohnehin durch Treibhausgase erwärmte Erde zusätzlich belasten und Extremwetter wie Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen verstärken.
Unsicherheiten bei der Prognose
Die Stärke des möglichen El Niño ist laut US-Klimabehörde NOAA noch "sehr unsicher", da frühere Prognosen sich nicht immer bestätigt haben. Klimaforscherin Friederike Otto vom Imperial College London spricht dennoch von einer "realen Gefahr", während Daniela Matei vom Max-Planck-Institut zur Vorsicht mahnt und eine belastbare Einschätzung erst in einigen Monaten für möglich hält.
Globale und regionale Auswirkungen
El Niño wirkt als natürlicher Verstärker auf der bereits aufgeheizten Grundlinie des Klimawandels und könnte weltweit Märkte, Lieferketten und Preise durch Ernteausfälle beeinflussen. Auch Europa, obwohl nicht im Zentrum des Geschehens, könnte die Folgen durch mögliche Kälteeinbrüche im Winter und stärkere Hitzebelastung im Sommer in Südeuropa spüren.
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