Frankreichs Regierung reagiert auf tödliche Gewalt und ausländische Einmischung
Wichtige Fakten
- • Tod des Rechtsextremisten Quentin Deranque führt zu politischer Krise in Frankreich.
- • Mitglieder der antifaschistischen 'La Jeune Garde' stehen unter Tatverdacht.
- • Auflösungsverfahren gegen rechtsextreme und linksextreme Gruppen wurden eingeleitet.
- • US-Regierung prangerte Gewalt an, französischer Außenminister wies Einmischung zurück.
Regierungskrise nach tödlicher Gewalt
Nach dem gewaltsamen Tod des Rechtsextremisten Quentin Deranque hat die französische Regierung eine Krisensitzung einberufen, um Entschlossenheit gegenüber gewaltbereiten Gruppen zu demonstrieren. Mitglieder der antifaschistischen Gruppe 'La Jeune Garde' stehen unter Tatverdacht, darunter ein Mitarbeiter eines Parlamentariers der linksradikalen Partei 'La France insoumise' (LFI), der von seinem Posten abgezogen wurde. Die Justiz soll prüfen, ob sich die Gruppe nach ihrer Auflösung neu gegründet hat, und gegen mutmaßliche Ableger vorgehen.
Ausländische Einmischung und innenpolitische Spannungen
Die Regierung reagiert auch auf Kommentare ausländischer Regierungen, insbesondere der USA und Italiens, die den Tod des Aktivisten kommentiert hatten. Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot wies die Einmischung zurück und bestellte den US-Botschafter ein, der jedoch nicht erschien. Seit dem Vorfall wurden über 20 Parlamentsbüros der LFI beschädigt, was die politische Debatte belastet. Präsident Emmanuel Macron äußerte Besorgnis über Gewalt vor den Kommunalwahlen im März.
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