Geheimtreffen in Baku: Deutsche Ex-Politiker im Dialog mit Putin-Vertrauten
Wichtige Fakten
- • Treffen in Baku mit Ex-Politikern und Putin-Getreuen
- • Bundesregierung dementiert Beteiligung an Gesprächen
- • Sicherheitsbehörden werten es als Einflussoperation
Schattengipfel in Baku
Der offiziell aufgelöste „Petersburger Dialog“ scheint weiterzuleben: Ex-SPD-Chef Matthias Platzeck, Ex-Kanzleramtschef Ronald Pofalla (CDU) und der frühere Schweizer Botschafter Tim Guldimann trafen sich in Baku mit hochrangigen Putin-Vertrauten, darunter Viktor Subkow, Alexey Gromyko und Waleri Fadejew. Die Gespräche im Fünf-Sterne-Hotel Four Seasons wurden von den Beteiligten als „Petersburger Dialog“ bezeichnet.
Einflussoperation vermutet
Deutsche Sicherheitsbehörden werten die Treffen nach Recherchen von Kontraste und Zeit als russische Einflussoperation. Die Bundesregierung betont, das Format nicht zu unterstützen. Der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter warnt vor einem deutschen Sonderweg, der Verbündete verunsichern könnte. Platzeck selbst dementierte eine scherzhafte Äußerung zur Lösung des Ukraine-Konflikts.
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