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International 25.04.2026, 02:28 Aktualisiert: 25.04.2026, 15:03

Pentagon-Erwägung zu Falklandinseln: EU-Partner springen Großbritannien bei

Pentagon-Memo droht UK mit Entzug der Falkland-Anerkennung wegen mangelnder Iran-Unterstützung.

Wichtige Fakten

  • Pentagon-Memo droht UK mit Entzug der Falkland-Anerkennung wegen mangelnder Iran-Unterstützung.
  • Spanien droht NATO-Suspendierung; EU-Spitzen verteidigen Madrid geschlossen.
  • Britisches Unterhaus sieht Beziehung zu USA am stärksten seit 2. Weltkrieg belastet.
  • Argentiniens Präsident Milei bekräftigt nach Leak Anspruch auf die Malvinen.
  • König Charles III. reist trotz Spannungen zu USA-Staatsbesuch; Veteran appelliert an ihn.

Weitreichende Pentagon-Drohungen gegen Verbündete

Ein internes Pentagon-Memo, das Reuters vorliegt und auch vom „Guardian“ sowie der BBC aufgegriffen wurde, schlägt vor, die US-Unterstützung für die britische Souveränität über die Falklandinseln zu überdenken. Grund sei die mangelnde Unterstützung Großbritanniens und anderer NATO-Verbündeter im US-geführten Bombardierungskrieg gegen den Iran. Das Memo listet mehrere Optionen auf, darunter die Aussetzung Spaniens aus der NATO, weil es den USA die Nutzung seiner Stützpunkte verweigert hatte.
BBC-Korrespondenten berichten von erheblicher Nervosität in EU-Kreisen. Der niederländische Premier Rob Jetten bekräftigt gegenüber dem Medium, Spanien sei und bleibe uneingeschränktes NATO-Mitglied. Selbst die konservativen Regierungen Italiens und Polens stellen sich öffentlich an die Seite Madrids. Pedro Sánchez betonte: „Wir kommen unseren Verpflichtungen gegenüber der NATO nach.“ Frankreichs Präsident beschuldigt Trump gar, „das Bündnis auszuhöhlen.“ Das Weiße Haus reagierte zunächst nicht formal.

Britische Regierung und Veteranen zeigen sich betroffen

Die Downing Street wies die Drohungen umgehend zurück. Der Sprecher von Premierminister Keir Starmer betonte: Die Position des UK sei „unverändert“ bezüglich der Falklandsouveränität. Zudem habe man die Zusicherung der USA, neutral zu bleiben. Tiefe Verunsicherung macht sich angesichts des Leaks aber im Unterhaus breit, wo der Labour-Vorsitzende von einer Verschiebung der Beziehungen wie seit dem Weltkrieg nicht mehr spricht.
Simon Weston, der schwerste Verbrennungen erlitt, äußerte sich erneut: „Wir können über diese Behandlung der Falkland-Veteranen nur zynisch lächeln … dass unser Opfer fast irrelevant wirkt.“ Der konservative Kemi Badenoch und liberaldemokratische Ed Davey erneuern Cancelforderungen für die Königsreise. Diese bleibt bislang geplant; Charles soll Montag in Washington eintreffen.

NATO-Zukunft und divergierenden Realitäten

Der ehemalige NATO-Generalsekretär warnte, das Bündnis sei in zehn Jahren möglicherweise nicht mehr existent – es würde „verbrennen“. Gleichwohl hält die Allianz inoffiziell ein enormes Potenzial vor: 50% der globalen Wirtschaftsleistung und Militärmacht seien mit den USA bei gemeinsamen Strukturen hinterlegt – etwas, was Russland oder China niemals hätten. NATO setze nach BBC-Informationen weiter auf heimliche Unterstützung – doch der weiße Schatten Trumps falle immer dunkler auf den Juli-Gipfel.

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