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International 17.04.2026, 14:18

Gerichtsverhandlung nach versuchtem Brandanschlag auf persischsprachiges Medienunternehmen in London

Drei Briten (21, 19, 16 Jahre) wegen versuchten Brands angeklagt

Wichtige Fakten

  • Drei Briten (21, 19, 16 Jahre) wegen versuchten Brands angeklagt
  • Angriff auf Volant Media in London-Park Royal am Mittwochabend
  • Keine Verletzten oder größere Schäden gemeldet
  • Beschuldigte per Fahrzeug geflohen, zwei Gebäude evakuiert
  • Nächste Anhörung am 15. Mai am Old Bailey geplant

Vorwürfe und Verhandlung

Drei britische Staatsangehörige – Oisin McGuinness (21), Nathan Dunn (19) und ein nicht namentlich genannter 16-Jähriger – sind wegen versuchten Brands mit der Absicht, Leben zu gefährden, angeklagt. Sie erschienen am Westminster Magistrates' Court in London, nachdem am Mittwochabend gegen 20:30 Uhr ein brennender Behälter auf das Gebäude der persischsprachigen Medienorganisation Volant Media im Stadtteil Park Royal geworfen worden war.

Ablauf und Folgen

Der Behälter landete auf einem Parkplatz, wo das Feuer schnell erlosch; es wurden keine Verletzten oder größere Schäden gemeldet, obwohl zwei nahegelegene Gebäude vorsorglich evakuiert wurden. Die Polizei gab an, die Verdächtigen seien mit einem schwarzen Geländewagen geflohen. McGuinness ist zusätzlich wegen gefährlichen Fahrens an demselben Tag angeklagt.

Rechtliche Schritte

Der 16-Jährige wurde unter Auflagen in die Obhut einer Behörde überstellt, während McGuinness und Dunn in Haft bleiben. Alle drei müssen sich am 15. Mai am Old Bailey zu einer Vorverhandlung einfinden, wo über das weitere Vorgehen entschieden wird.

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