Teilen:
Kultur 02.04.2026, 10:39 Aktualisiert: 02.04.2026, 18:02

Goldhelm von Coțofenești nach Deal mit Tätern zurückgegeben

Der 2.500 Jahre alte Goldhelm von Coțofenești wurde im Januar 2025 aus dem Drents Museum gestohlen.

Wichtige Fakten

  • Der 2.500 Jahre alte Goldhelm von Coțofenești wurde im Januar 2025 aus dem Drents Museum gestohlen.
  • Die Täter nutzten einen selbstgebastelten Sprengsatz und Vorschlaghammer für den Einbruch und stahlen drei Goldarmbänder.
  • Nach einem Deal mit der Staatsanwaltschaft gaben die Täter den Helm und zwei Armbänder zurück; ein Armband fehlt noch.
  • Vier Verdächtige wurden festgenommen, drei Männern wird in etwa zehn Tagen der Prozess gemacht.
  • Der Helm erlitt einen kleinen, reparierbaren Schaden; die Rückgabe gilt als Erfolg für europäisches Kulturerbe.

Wiederauffindung eines nationalen Schatzes

Ein 2.500 Jahre alter Goldhelm aus Rumänien, der im Januar 2025 aus dem Drents Museum in den Niederlanden gestohlen wurde, ist nach einem Deal mit den Tätern wieder aufgetaucht. Staatsanwälte präsentierten den als Helmet of Coțofenești bekannten Helm bei einer Pressekonferenz in Assen, und der Kunstermittler Arthur Brand bestätigte, dass die Rückgabe durch Verhandlungen mit der Polizei erreicht wurde, wobei den Angeklagten mildere Strafen in Aussicht gestellt wurden.

Spektakulärer Raub mit internationaler Resonanz

Die Täter hatten mit einem selbstgebastelten Sprengsatz und einem Vorschlaghammer in das Museum eingebrochen und neben dem Helm auch drei Goldarmbänder entwendet. Von diesen wurden zwei in perfektem Zustand zurückgegeben, während eines noch fehlt und weiter gesucht wird. Museumsdirektor Robert van Langh berichtete, dass der Helm einen sehr kleinen, kaum sichtbaren Schaden erlitten hat, der vollständig restauriert werden kann.

Juristische und diplomatische Folgen

Bereits einige Tage nach dem Diebstahl wurden vier Verdächtige festgenommen; drei Männern im Alter von 21 bis 36 Jahren wird nun in etwa zehn Tagen der Prozess gemacht. Rumänische und niederländische Ermittler arbeiteten eng zusammen, was laut der rumänischen Staatsanwältin Daniela Buruiana nicht nur rumänisches, sondern auch europäisches Kulturerbe zurückbrachte. Die rumänische Außenministerin Oana Toiu bezeichnete die Objekte als "von unschätzbarem Wert" für die nationale Identität, und der niederländische Ministerpräsident Rob Jetten lobte die Polizei für ihre Entschlossenheit.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.