Girls‘ Day im Kanzleramt: Merz wirbt für MINT-Berufe
Wichtige Fakten
- • Girls‘ Day startete im Kanzleramt mit Kanzler Merz.
- • Merz warb für MINT-Berufe und berufliche Bildung.
- • Schülerinnen testeten Stationen zu Cybersicherheit und KI.
- • Kanzler: Ingenieurberufe werden wichtiger.
- • Besucherinnen zeigten Interesse an Naturwissenschaften.
Auftakt im Kanzleramt
Zum bundesweiten Girls‘ Day empfing Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am 23. April 2026 eine Gruppe Berliner Schülerinnen im Kanzleramt. Ziel der Veranstaltung ist es, Geschlechterklischees abzubauen und junge Frauen für MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu begeistern. Der Kanzler verwies auf die Mondmission Artemis 2 mit Astronautin Christina Koch und ermutigte die Mädchen, sich technische Ausbildungen anzuschauen.
Fokus auf berufliche Bildung
In einem Gespräch betonte Merz die Bedeutung von Ingenieurberufen, die in den nächsten Jahren weiter an Relevanz gewinnen würden. Er riet den Schülerinnen, auch die berufliche Bildung in Betracht zu ziehen und nicht nur akademische Laufbahnen zu verfolgen. Der Girls‘ Day solle helfen, weit verbreitete gesellschaftliche Vorurteile gegenüber Mädchen in technischen Berufen abzubauen – auch bei Eltern, die ihre Kinder oft nach Geschlecht statt nach Begabung förderten.
Positive Resonanz bei den Schülerinnen
Die Schülerinnen durchliefen einen Parcours mit Stationen zu Cybersicherheit und Künstlicher Intelligenz. Sie zeigten sich begeistert von den Einblicken und der Möglichkeit, in verschiedene technische Berufsfelder einzutauchen. Eine Teilnehmerin sagte, der Tag habe ihr Interesse an mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereichen geweckt – vielleicht wird sogar eine spätere Astronautin dabei sein.
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