Griechenland: 308 Festnahmen nach Waldbränden – Neue Feuermeldesysteme für historische Stätten
Wichtige Fakten
- • 308 Festnahmen wegen Brandstiftung in Griechenland seit Jahresbeginn.
- • 272 Fälle von Fahrlässigkeit, 36 von Vorsatz.
- • Temperaturen über 40 Grad erwartet, Brandgefahr steigt.
- • Neue Feuermeldesysteme an historischen Stätten installiert.
- • EU-Aufbaufonds finanziert Zivilschutzprogramm 'Aigis'.
Waldbrandsaison in Griechenland
In Griechenland haben schwere Waldbrände in den letzten Wochen für erhebliche Schäden gesorgt. Ursachen sind Trockenheit, starke Winde und Temperaturen über 40 Grad, die in den kommenden Tagen erwartet werden. Die Behörden gehen verstärkt gegen Brandstifter vor: Seit Jahresbeginn wurden 308 Menschen festgenommen, 272 wegen Fahrlässigkeit und 36 wegen vorsätzlicher Brandstiftung.
Maßnahmen zum Schutz historischer Stätten
Aufgrund der angespannten Lage werden an 22 historischen Stätten in Griechenland moderne Feuermeldesysteme installiert, wie das Kulturministerium bekannt gab. Die Anlage am Fuße der Akropolis von Mykene wurde bereits erfolgreich getestet.
Technische Ausstattung und Finanzierung
Die Systeme verfügen über optische und Wärmebildkameras mit 360-Grad-Rundumblick sowie bewegliche Kameras und mobile Löschkanonen. Die ersten sechs Installationen sind bis Ende August geplant, weitere acht im September. Das Projekt ist Teil des griechischen Zivilschutzprogramms 'Aigis' und wird vom EU-Aufbau- und Resilienzfonds finanziert.
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