Präsident Milei hat den Notstand in den von Waldbränden betroffenen Gebieten Patagoniens ausgerufen.
Seit Dezember 2025 sind in Patagonien rund 2.300 Quadratkilometer verbrannt, was etwa der Fläche des Saarlandes entspricht.
Die Brände werden durch hohe Temperaturen, Trockenheit und starke Winde begünstigt.
Präsident Milei stellte umgerechnet knapp 60 Millionen Euro zur Bekämpfung der Brände bereit.
Umweltorganisationen kritisieren die Regierung wegen Rassismus und Untätigkeit.
Der Nationalpark Los Alerces ist von den Bränden betroffen.
Die Regionalregierung geht von Brandstiftung aus.
Kiefernplantagen, die zur Zellstoff- und Baumaterialproduktion genutzt werden, stehen in der Kritik, weil sie die Böden austrocknen und Feuer begünstigen.
Ausblick
"Die anhaltende Dürre und extreme Wetterbedingungen, verschärft durch den Klimawandel, könnten weiterhin zu verheerenden Bränden führen. Auch im benachbarten Chile besteht eine ähnliche Gefahr. Die Rolle der Forstwirtschaft und insbesondere der Kiefernplantagen könnte in Zukunft stärker hinterfragt werden."