Großbritannien: Festnahmen wegen rechter Terrorgefahr bei islamischem Event
Wichtige Fakten
- • 12 Personen festgenommen wegen rechtsextremer Terrorgefahr.
- • Event in Suffolk vorzeitig beendet, 15.000 Teilnehmer evakuiert.
- • Ermittlungen wegen ‚Rechtsterrorismus‘, mehrere Durchsuchungen landesweit.
Im britischen Suffolk sind zwölf Personen im Zusammenhang mit einer mutmaßlich rechtsextremen Terrorbedrohung gegen ein islamisches Gemeinschaftsevent festgenommen worden. Die Veranstaltung, das UK Ijtima auf dem Anwesen Shrubland Hall, wurde am Sonntag vorzeitig beendet. Die Polizei sprach von einer 'glaubhaften Bedrohung' und verhinderte wohl einen Anschlag.
Die Festnahmen erfolgten in mehreren Landesteilen, darunter Surrey, Greater Manchester, Essex und London. Acht Männer wurden aufgrund von Terrorvorwürfen festgesetzt, drei weitere wegen Verschwörung zum Mord und eine Frau wegen Beihilfe. Die Ermittlungen der Antiterroreinheit London konzentrieren sich auf das rechtsextreme Spektrum.
Innenministerin Shabana Mahmood erklärte, das Eingreifen der Polizei habe 'zweifellos Leben gerettet'. Die Veranstaltung zählte rund 15.000 Besucher, die das Gelände sicher verlassen konnten. Eine allgemeine Gefahr für die Öffentlichkeit besteht laut Polizei nicht.
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