Großbritannien: Kritik an NHS-Datendeal mit Palantir wächst
Wichtige Fakten
- • NHS schloss 2023 Siebenjahresvertrag mit Palantir.
- • Kündigungsklausel ermöglicht vorzeitiges Aus ab 2025.
- • Parlamentsausschuss fordert Abkehr von Palantir.
- • Gesundheitsminister prüft Vertrag vor möglicher Kündigung.
- • Londoner Bürgermeister blockierte Polizei-Deal mit Palantir.
Debatte um Palantir-Vertrag
Der 2023 geschlossene Vertrag zwischen dem britischen Gesundheitssystem NHS und dem US-Datenkonzern Palantir steht vor dem Aus. Der über sieben Jahre laufende Vertrag sieht eine Kündigungsklausel vor, die genutzt werden könnte. Politiker und Experten fordern zunehmend ein Ende der Kooperation, da sie Abhängigkeiten von US-Unternehmen und Datenschutzrisiken befürchten.
Politische Reaktionen
Labour-Abgeordneter Ian Byrne und der unabhängige Abgeordnete Jeremy Corbyn kritisierten den Deal scharf. Sie warnen vor externen Zugriff auf Patientendaten. Auch ein parlamentarischer Ausschuss empfiehlt die Abkehr von Palantir und sieht darin eine „inakzeptable Schwachstelle“. Gesundheitsminister Murray kündigte eine Prüfung an. Parallel zu dem Streit laufen Planungen zu einer digitalen Patientenakte.
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