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Wissen 01.06.2026, 16:42 Aktualisiert: 01.06.2026, 18:02

Großbritannien verzeichnet wärmsten Frühling seit Aufzeichnungsbeginn

England und Wales hatten wärmsten Frühling seit Beginn der Aufzeichnungen 1884.

Wichtige Fakten

  • England und Wales hatten wärmsten Frühling seit Beginn der Aufzeichnungen 1884.
  • Drei der wärmsten Frühlinge fielen auf 2024, 2025 und 2026.
  • In Teilen Südenglands fiel nur ein Drittel des üblichen Regens.
  • Tage über 30°C haben sich im letzten Jahrzehnt mehr als verdreifacht.
  • Frühling ist die am schnellsten erwärmende Jahreszeit in Großbritannien.

Rekordhitze im Frühling 2026

England und Wales haben laut dem britischen Wetterdienst Met Office den wärmsten Frühling seit Aufzeichnungsbeginn erlebt. Die Monate März, April und Mai 2026 zählen zu den zehn wärmsten seit 1884. Eine ungewöhnliche Hitzewelle Ende Mai hatte Temperaturrekorde gebrochen, mit sechs aufeinanderfolgenden Tagen über 30 Grad Celsius in einigen Regionen.

Hintergrund Klimawandel

Met-Office-Wissenschaftlerin Dr. Emily Carlisle erklärte, der Frühling zeige sowohl natürliche Schwankungen als auch die langfristige Erwärmung. Neun der zehn wärmsten Frühlinge in England traten seit 2007 auf – ein deutliches Zeichen für den Klimawandel. Die Jahre 2024, 2025 und 2026 bilden nun die drei wärmsten Frühjahre.

Sonne und Trockenheit

Neben der Hitze gab es überdurchschnittlich viel Sonnenschein: Der Frühling 2026 war der viertsonnigste in Großbritannien. In Süd- und Ostengland fiel extrem wenig Regen – in Shoeburyness (Essex) nur 26 % der üblichen Menge. Die Umweltbehörde warnte vor steigendem Wasserverbrauch und sinkenden Pegeln, während eine Dürre bislang nicht ausgerufen wurde.

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