Großrazzia des Zolls gegen Schwarzarbeit bei Paketzustellern
Wichtige Fakten
- • Über 2.900 Zollbeamte kontrollieren bundesweit Paketzusteller.
- • Verdacht auf Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung.
- • Mindestlohn von 13,90 Euro wird oft umgangen.
- • Einsatz von Subunternehmen zur Sozialversicherungshinterziehung.
- • Ergebnisse werden erst Ende der Woche erwartet.
Großangelegte Zollkontrolle bei Paketzustellern
Mehr als 2.900 Zollbeamte sind seit dem frühen Morgen im Einsatz, um Paketzusteller-Firmen im gesamten Bundesgebiet zu kontrollieren. Im Fokus stehen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in der Kurier-, Express- und Paketbranche. Die verdachtsunabhängigen Kontrollen konzentrieren sich auf große Depots und Verteilzentren, wo besonders viele Fahrer und Zusteller arbeiten. Erste Ergebnisse werden Ende der Woche erwartet.
Laut Generalzolldirektion werden in der Branche häufig Arbeitszeiten nicht vollständig vergütet. Überstunden oder Fahrzeiten zwischen Zentren und Zustellorten blieben unbezahlt, sodass der Mindestlohn von 13,90 Euro pro Stunde unterlaufen werde. Zudem beobachtet der Zoll den Einsatz von Subunternehmen, um Sozialversicherungsbeiträge vorzuenthalten oder Steuern zu hinterziehen. Die Kontrollen sind Teil einer bundesweiten Aktion.
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