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Gesellschaft 14.01.2026, 08:26 Aktualisiert: 14.01.2026, 16:07

Härtere Strafen für missbräuchliche KI-Bildmanipulationen gefordert

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig fordert strengere Strafen für die Erstellung und Verbreitung sexualisierter KI-Bilder.

Wichtige Fakten

  • Bundesjustizministerin Stefanie Hubig fordert strengere Strafen für die Erstellung und Verbreitung sexualisierter KI-Bilder.
  • KI-Tools wie Grok auf der Plattform X von Elon Musk ermöglichen die Manipulation von Bildern, oft zulasten von Frauen und Minderjährigen.
  • Die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom hat Ermittlungen gegen die Plattform X und die Nutzung von Grok aufgenommen.
  • Hubig plant ein digitales Gewaltschutzgesetz zur gezielten Bekämpfung von Deepfakes.
Mittels Künstlicher Intelligenz werden zunehmend sexualisierte Bilder von Frauen erstellt und im Internet verbreitet, ohne deren Einwilligung. Vor allem der KI-Chatbot Grok auf der Plattform X von Elon Musk hat für Aufsehen gesorgt, da er Nutzern ermöglicht, Bilder zu manipulieren. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig zeigt sich besorgt über die Verletzung von Persönlichkeitsrechten und plant, das Strafrecht entsprechend zu verschärfen. Ziel ist es, Betroffene besser zu schützen und die Verbreitung solcher Bilder schnell zu unterbinden. Ein digitales Gewaltschutzgesetz soll entwickelt werden, um gezielt gegen solche Deepfakes vorzugehen. Die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom untersucht bereits das Vorgehen von Grok, während Elon Musk die Ermittlungen als Zensur bezeichnet hat. Dennoch wird der Ruf nach schärferen Regeln lauter.

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