Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff: Drei Tote, Briten in Quarantäne
Wichtige Fakten
- • Drei Tote durch Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff MV Hondius.
- • Zwei Briten in Großbritannien in Selbstquarantäne.
- • Schiff darf auf Kanarischen Inseln anlegen, etwa 150 Personen an Bord.
- • WHO stuft Risiko für Allgemeinbevölkerung als gering ein.
Todesfälle und Quarantäne
Auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius sind drei Passagiere an Hantavirus gestorben. Zwei Briten, die das Schiff frühzeitig verließen, befinden sich in Großbritannien in Selbstquarantäne. Sie zeigen keine Symptome. Die britischen Gesundheitsbehörden ermitteln Kontaktpersonen auf ihren Rückflügen. Das Schiff mit rund 150 Menschen an Bord soll auf den Kanarischen Inseln anlegen, wo die Passagiere evakuiert werden.
Stellungnahmen und Maßnahmen
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält das Risiko für die Allgemeinbevölkerung für gering, da das Virus nur selten von Mensch zu Mensch übertragen wird. Der Betreiber Oceanwide Expeditions beruhigt, die Stimmung an Bord sei gefasst. Die Passagiere würden gut versorgt und trügen Masken. Spanische Behörden erlaubten das Anlegen in Teneriffa trotz Widerstand lokaler Politiker.
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