Trump sieht 'sehr gute Chance' auf Einigung mit Iran
Wichtige Fakten
- • Trump: Einigung mit Iran 'sehr wahrscheinlich' nach intensiven Gesprächen.
- • Iran prüft US-Vorschlag, inklusive 14-Punkte-Memorandum.
- • Straße von Hormus bleibt blockiert; Geleitschutz pausiert.
- • Israel greift Hisbollah-Kommandeur in Beirut an.
- • Frankreich und UK schlagen neutrale Mission in der Meerenge vor.
Fortschritte in den Verhandlungen
US-Präsident Donald Trump hat sich optimistisch über eine baldige Einigung mit Iran geäußert. Nach 'sehr guten Gesprächen' in den letzten 24 Stunden sei ein Abkommen 'sehr wahrscheinlich', so Trump. Er behauptete, Iran habe zugestimmt, keine Atomwaffen anzustreben – eine Aussage, die von Tehran nicht bestätigt wurde. Ein 14-Punkte-Memorandum, das unter anderem einen Stopp der iranischen Urananreicherung und die Aufhebung von Sanktionen vorsieht, werde von Iran geprüft.
Blockade der Straße von Hormus
Die Straße von Hormus bleibt blockiert. Trumps 'Project Freedom' zur Geleithilfe wurde bereits nach drei Tagen pausiert, unter anderem, weil Saudi-Arabien den USA die Nutzung eines Stützpunkts verweigerte. Iranische Revolutionsgarden deuteten eine Öffnung nur an, falls 'die Bedrohung durch die Angreifer endet'. Die USA setzen ihre Blockade iranischer Häfen fort und deaktivierten einen iranischen Tanker im Golf von Oman.
Internationale Reaktionen
Frankreichs Präsident Macron schlug eine neutrale internationale Mission in der Meerenge vor und forderte die Aufhebung aller Blockaden. Israel weitete seine Angriffe aus und tötete einen Hisbollah-Kommandeur in Beirut. Der libanesische Gesundheitsministerium meldete weitere Tote bei Angriffen. Die humanitäre Lage bleibt angespannt.
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