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International 19.05.2026, 02:00 Aktualisiert: 19.05.2026, 23:01

Security Guard und zwei weitere Männer vor Moschee in San Diego getötet – mutmaßliche Täter tot

Wachmann Amin Abdullah opferte sich, um 140 Kinder zu schützen.

Wichtige Fakten

  • Wachmann Amin Abdullah opferte sich, um 140 Kinder zu schützen.
  • Die Täter waren 17 und 18, lernten sich online kennen.
  • Polizei beschlagnahmte über 30 Schusswaffen und eine Armbrust.
  • Mutter eines Verdächtigen hatte zwei Stunden vorher angerufen.
  • Spendenaktion sammelte über 2,9 Millionen Dollar für Opferfamilien.

Mutige Tat des Sicherheitsbeamten

Bei dem Angriff auf das islamische Zentrum in San Diego am Montag zeigte sich die entscheidende Rolle des Sicherheitsbeamten Amin Abdullah. Nach Polizeiangaben verhinderte sein mutiges Eingreifen ein noch größeres Blutbad. Der 47-jährige Vater von acht Kindern lieferte sich einen Schusswechsel mit den Angreifern und veranlasste die Abriegelung des Gebäudes, in dem sich 140 Kinder aufhielten. Er wurde gemeinsam mit den beiden Gemeindemitgliedern Mansour Kaziha und Nader Awad vor dem Gebäude erschossen. Die Polizei lobte Abdullah als Helden, der zweifellos Leben gerettet habe.

Ermittlungen und Täter

Die beiden Täter im Alter von 17 und 18 Jahren wurden Stunden später tot in einem Fahrzeug aufgefunden – sie hatten sich selbst getötet. Die Polizei stufte die Tat als Hassverbrechen ein und sicherte Schriften mit antisemitischer und rassistischer Rhetorik. Die Mutter eines Verdächtigen hatte die Polizei zwei Stunden vor der Tat alarmiert, da ihr Sohn vermisst wurde und Waffen fehlten. Das FBI wurde eingeschaltet; bei Durchsuchungen wurden über 30 Schusswaffen und eine Armbrust sichergestellt.

Trauer und Reaktionen

Die muslimische Gemeinschaft trauert um die Getöteten. Der Imam der Moschee würdigte Abdullah als "mutigen Mann". Gouverneur Gavin Newsom, Vizepräsident JD Vance und andere Politiker verurteilten die Tat als "abscheulich". Eine Spendenaktion für die Opferfamilien sammelte über 2,9 Millionen Dollar. Abdullahs Arbeitgeber und Freunde beschreiben ihn als "freundlichen Menschen" und "Leuchtturm der Gemeinschaft".

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