Historischer Tiefstand beim Alkoholkonsum Jugendlicher – Rauschtrinken bleibt Problem
Wichtige Fakten
- • Regelmäßiger Alkoholkonsum bei jungen Erwachsenen auf niedrigstem Stand seit 1973.
- • 45,8% der jungen Männer praktizieren Rauschtrinken, bei Frauen 26,1%.
- • Durchschnittsalter beim ersten Alkoholkonsum ist gestiegen.
Insgesamt positiver Trend
Wie eine aktuelle Drogenaffinitätsstudie des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) zeigt, trinken junge Menschen in Deutschland so selten Alkohol wie nie zuvor. Der regelmäßige Konsum ist bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 25 Jahren auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebungen im Jahr 1973 gesunken. Die Studie wurde am 3. September 2026 vorgelegt und basiert auf Angaben von etwa 6.000 Befragten.
Rauschtrinken weiterhin verbreitet
Experten fordern klare Maßnahmen
Der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck sieht die Entwicklung positiv, warnt aber vor einer Entwarnung. Die Bundesregierung plant die Abschaffung des begleiteten Trinkens ab 14 Jahren, um den Kinderschutz zu stärken. Experten fordern künftig klare Maßnahmen, um das Rauschtrinken einzudämmen, ohne die Erfolge des Rückgangs zu gefährden.
Der Anteil der Jugendlichen, die mindestens einmal pro Woche Alkohol trinken, ist insbesondere bei den 12- bis 17-Jährigen rückläufig – mehr als 30 Prozent weniger gegenüber 2001. Allerdings bleibt das Rauschtrinken mit einem Anstieg bei jungen Männern ein besorgniserregendes Phänomen, aber auch weibliche stereotype Muster fallen auf
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.