Hitzewelle vertreibt Kunden aus den Innenstädten – Onlinehandel profitiert
Wichtige Fakten
- • Britische Innenstadtbesuche sanken im Juli um 3,8%. (19 Zeichen)
- • London verzeichnete 5,3% weniger Kunden. (16 Zeichen)
- • Retail Parks wachsen, Einkaufszentren verlieren Besucher. (17 Zeichen)
- • Next hebt Prognose dank Online- und MidEast-Geschäft. (17 Zeichen)
- • Klimawandel laut BRC Ursache für Extremtemperaturen. (15 Zeichen)
Hitzebedingte Besucherrückgänge
Die Hitzewelle im Juli hat die Besucherzahlen in britischen Innenstädten deutlich gesenkt. Laut der Monitoring-Firma Sensormatic gingen die Besuche auf High Streets im Jahresvergleich um 3,8 % zurück, nach einem Rückgang von 6,2 % im Juni. Auch Einkaufszentren verzeichneten weniger Besucher, während Retail Parks wieder zulegten. Insgesamt sank die Zahl der Shopping-Trips um 2,1 %.
Regionale Unterschiede
London war mit 5,3 % weniger Besuchern besonders betroffen, da die Hitze U-Bahn- und Zugfahrten unattraktiv machte. In Schottland und Nordirland gab es dagegen Zuwächse von 2,7 % bzw. 2,5 %, in Wales blieb die Frequenz stabil. Helen Dickinson, CEO des British Retail Consortiums, macht den Klimawandel für die extremen Temperaturen verantwortlich.
Branchen unterschiedlich betroffen
Während Onlinehändler und Discounter von der Hitze profitierten, litten insbesondere Möbelhäuser und Gartencenter unter den Bedingungen. Next konnte seine Gewinnprognose dank starker Online-Verkäufe und Großbritannien-armen Bedingungen weiter anheben. Die BRC fordert eine Reform der Gewerbesteuer, die nachhaltige Investitionen der Einzelhändler belohnt.
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