Rekord-Trauerfeier für Chamenei in Teheran gestartet
Wichtige Fakten
- • Bis zu 30 Millionen Menschen werden erwartet.
- • Chameneis Familie wurde bei den Angriffen getötet.
- • Irans Präsident Peseschkian nahm teil.
- • Europäer wurden ausdrücklich nicht eingeladen.
- • Nachfolger Modschtaba Chamenei bleibt unsichtbar.
Beginn der mehrtägigen Trauerfeiern
In Teheran haben die mehrtägigen Trauerfeierlichkeiten für den getöteten obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei begonnen. Der politische und religiöse Führer Irans war Ende Februar durch einen gemeinsamen Luftangriff Israels und der USA getötet worden. Millionen Menschen werden zu den Zeremonien erwartet, die bis zur Beisetzung am Donnerstag in Maschhad andauern.
Ablauf der Zeremonien
Nach drei Tagen im Grossen Mosalla in Teheran folgt eine Prozession durch die Stadt. Weitere Stationen sind Ghom, Najaf im Irak und Karbala, bevor der Leichnam am Donnerstag im Imam-Reza-Schrein in Maschhad beigesetzt wird. Die iranischen Behörden haben arbeitsfreie Tage angeordnet. Rund 30 internationale Delegationen nehmen teil, darunter aus Russland, Pakistan, Afghanistan sowie mehreren Golfstaaten. Europäer sind nicht eingeladen, da sie während der Angriffe auf das Land auf der falschen Seite gestanden hätten.
Politische Botschaften und Kritik
Die Trauerfeiern sind bewusst zeitlich parallel zum US-Unabhängigkeitstag und zum NATO-Gipfel gelegt. Das Regime will Stärke demonstrieren. Ob Nachfolger Modschtaba Chamenei öffentlich auftritt, bleibt fraglich: Er gilt nach dem Angriff möglicherweise entstellt. Viele Iraner sehen die aufwendigen Feiern kritisch, angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage bleibt die Teilnahme aus. Die Stimmung in der Bevölkerung ist gedämpft, die Unterstützung für das Regime bröckelt.
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