USA kündigen mehrtägige Militärübungen im Nahen Osten an
- • Die USA führen mehrtägige Militärübungen im Nahen Osten durch.
- • Die USS Abraham Lincoln leitet ein umfangreiches militärisches Engagement.
- • Die Übungen sollen die Fähigkeit zur schnellen Reaktion und zur Machtdemonstration verbessern.
"Die sehr angespannte Lage könnte zu weiteren diplomatischen Verhandlungen zwischen den USA und Iran führen."
Konflikt zwischen USA und Iran spitzt sich zu
- • Die USS Abraham Lincoln und andere Teile der US-Flotte befinden sich in Angriffsreichweite des Iran.
- • Irans Börse verzeichnete einen Rekordtagesrückgang.
- • Die Inflationsrate im Iran erreichte zuletzt 60 %.
"Die anhaltende Spannung zwischen den USA und dem Iran könnte zu weiteren wirtschaftlichen und politischen Turbulenzen in der Region führen."
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Wadephul ruft zu hartem Vorgehen gegen russische Schattenflotte auf
- • Außenminister Wadephul reiste nach Lettland und Schweden, um deutsche Unterstützung für den Ostseeraum zu bekräftigen.
- • Wadephul fordert ein entschlossenes Vorgehen gegen die russische Schattenflotte, die Sanktionen umgeht.
- • Es besteht Besorgnis über die ökologischen Risiken durch marode Öltanker in der Ostsee.
"Ein entschlossenes Handeln könnte die Stabilität und Sicherheit im Ostseeraum stärken."
Politische Entscheidungen beeinflussen Börsen weiter stark
- • Politische Entscheidungen, besonders aus den USA, haben erheblichen Einfluss auf die weltweiten Finanzmärkte.
- • Donald Trump beeinflusst die Märkte entscheidend durch seine Ankündigungen und Zollankündigungen.
- • Der geflügelte Begriff TACO ('Trump always chickens out') beschreibt Trumps Tendenz, von politischen Maximalforderungen zurückzurudern, was zu Erholungen der Kursverluste führt.
"Der Einfluss politischer Entscheidungen auf die Finanzmärkte wird in Zukunft wahrscheinlich weiter zunehmen."
US-Staatsanleihen: Drohkulisse im Grönland-Konflikt
- • US-Staatsverschuldung erreicht über 38 Billionen Dollar.
- • Europäische Investoren halten etwa 23 % aller US-Staatsanleihen.
- • Trump droht Europa mit Vergeltungsmaßnahmen bei Ausverkauf.
"Eine Entspannung des Grönland-Konflikts könnte die Lage stabilisieren, jedoch bleibt die Unsicherheit hoch."
WEF 2026 in Davos: Motto „Geist des Dialogs“ – doch Trump dominiert die Agenda
- • Das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos findet 2026 zum 56. Mal statt; das offizielle Motto lautet „Geist des Dialogs“.
- • Für das Treffen werden 65 Staats- und Regierungschefs erwartet; US-Präsident Donald Trump ist einer von ihnen.
- • Trumps Rede am Mittwochnachmittag gilt als zentraler Aufmerksamkeitspunkt des Treffens.
"Mit Trumps Auftritt am Mittwochnachmittag dürfte sich die Aufmerksamkeit weiter auf die USA und deren Konfliktlinien konzentrieren. In den offiziellen Debatten ist mit spürbarer Kritik an Trumps Kurs zu rechnen, während das Umfeld seines CEO-Termins voraussichtlich deutlich konzilianter bleibt; insgesamt zeichnet sich eine Fortsetzung der programmatischen Verschiebung hin zu Geopolitik ab."
US-Armee trainiert auf Hawaii für den Indopazifik: Dschungel als neue Schlüsselkompetenz
- • Die US-Armee verlagert nach Jahrzehnten der Einsätze im Nahen Osten und in Afghanistan ihren Schwerpunkt in den Indopazifik und übt dafür Dschungeloperationen auf Hawaii.
- • Im Training der 25. US-Infanteriedivision werden Szenarien wie Hinterhalte und das Einnehmen von Infrastruktur (z.B. Brücken) in dichtem, unwegsamem Gelände geprobt.
- • Ausbilder betonen, dass Dschungelbedingungen (dichte Vegetation, feuchtes Klima, steile schlammige Hänge) selbst moderne Technik einschränken und eine Evakuierung per Hubschrauber teils unmöglich machen können.
"Mit der Ausrichtung auf Dschungel- und Indopazifik-Szenarien signalisiert das US-Militär eine langfristige Prioritätenverschiebung hin zu möglichen Konflikten in Asien und einer stärkeren Präsenz in Amerika."
Kupfer, Nickel, Aluminium: Warum Industriemetalle gerade deutlich teurer werden
- • Der Kupferpreis überschritt Anfang 2026 die Marke von 13.000 US-Dollar; 2025 hatte Kupfer bereits um mehr als 40 Prozent zugelegt.
- • Auch andere Industriemetalle wie Nickel und Aluminium sind zuletzt deutlich teurer geworden.
- • Das Angebot gilt als träge: Minen lassen sich nicht kurzfristig hoch- oder runterfahren, wodurch Nachfrageschwankungen schnell auf die Preise durchschlagen.
"Solange Energiewende, geopolitische Spannungen und ein knappes Förderangebot zusammenwirken, dürften Industriemetallpreise hoch bleiben und Produktionskosten in vielen Branchen erhöhen."
Trump reist mit Rekord-US-Delegation zum WEF 2026 nach Davos – neue Zoll- und Greenland-Drohungen verschärfen Spannungen
- • US-Präsident Donald Trump nimmt 2026 mit der bislang größten US-Delegation am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos teil; zur Delegation gehören Außenminister Marco Rubio sowie die Minister Scott Bessent (Finanzen) und Howard Lutnick (Handel).
- • Neu: Laut Bericht reist auch Trumps Sondergesandter Steve Witkoff mit nach Davos.
- • Das WEF-Motto lautet „A Spirit of Dialogue“.
"Die Davos-Agenda dürfte sich stärker als bislang erwartet um Trumps jüngste Zoll- und Greenland-Äußerungen drehen und damit den Schwerpunkt auf Handelskonflikte und transatlantische Geschlossenheit verschieben. Parallel bleibt die Ukraine-Unterstützung zentral; mit zusätzlichen UN- und NATO-Stimmen in Davos ist mit politischen Gegenpositionen zu Trumps Kurs und intensiven Verhandlungen am Rande des Forums zu rechnen."
Trump droht im Grönland-Streit mit Zöllen – Bundeswehr prüft Übungen in der Arktis
- • US-Präsident Donald Trump drohte Ländern, die seine Übernahmepläne für Grönland ablehnen, mit neuen Zöllen und begründet den Anspruch mit US-Sicherheitsinteressen.
- • Dänemark, Grönland (Nuuk) und europäische Verbündete weisen eine US-Übernahme der Arktisinsel kategorisch zurück; der Konflikt belastet das NATO-Bündnis.
- • Eine von Dänemark geführte militärische Erkundungsmission mehrerer NATO-Staaten hat begonnen; auch ein 15-köpfiges Erkundungsteam der Bundeswehr ist in Nuuk eingetroffen.
"Sollte Trump die Zolldrohung umsetzen, dürfte der Streit um Grönland nicht nur die Sicherheitslage in der Arktis, sondern auch den inneren Zusammenhalt der NATO weiter verschärfen."
Zentralbanken setzen auf Gold: Misstrauen in den Dollar treibt Käufe und Rückholaktionen
- • Der Goldpreis stieg laut Bericht diese Woche auf ein Rekordhoch von 4.643 US-Dollar je Unze; Analysten rechnen teils mit 5.000 US-Dollar noch in diesem Jahr.
- • Der Goldanteil an den Reserven der Zentralbanken hat sich in den vergangenen zehn Jahren auf über ein Viertel erhöht – der höchste Stand seit fast 30 Jahren.
- • Der US-Dollar-Anteil an den weltweiten Zentralbankreserven sank im selben Zeitraum von etwa 66% auf rund 57%, bleibt aber die wichtigste Reservewährung.
"Sollten geopolitische Spannungen und die Nutzung von Sanktionen anhalten, dürfte Gold für Zentralbanken als „Versicherung“ weiter an Bedeutung gewinnen – ohne den Dollar kurzfristig zu ersetzen."
Carney und Xi sprechen von „strategischer Partnerschaft“ – Kanada und China nähern sich an und vereinbaren Energie- und Handelsgespräche
- • Kanadas Premier Mark Carney traf in Peking Chinas Staatschef Xi Jinping in der Großen Halle des Volkes; es ist der erste Besuch eines kanadischen Regierungschefs in China seit acht Jahren.
- • Carney sprach von einer „neuen strategischen Partnerschaft“ und stellte „Engagement und Zusammenarbeit“ als Grundlage einer Annäherung dar.
- • Laut Carney gibt es eine vorläufige handelspolitische Verständigung zur Senkung von Zöllen; konkrete Details bleiben teils offen.
"Die Ankündigung einer „strategischen Partnerschaft“ und neue Abkommen deuten auf eine beschleunigte Normalisierung hin. Entscheidend wird sein, ob aus der vorläufigen Zoll- und Handelsannäherung ein belastbares Abkommen mit klaren Sätzen und Zeitplänen wird – und ob politische Streitpunkte (u. a. Vorwürfe der Wahlbeeinflussung) die Öffnung begrenzen. In den kommenden Wochen dürften weitere Verhandlungen sowie Gespräche mit Wirtschaftsvertretern folgen."
Risiken-Bericht des Weltwirtschaftsforums: Geoökonomische Konfrontation als größte Gefahr
- • Die geoökonomische Konfrontation, einschließlich Zöllen und politischer Druckmittel, wird als größtes aktuelles Risiko gesehen.
- • Langfristig werden Extremwetter und Artensterben weiterhin als größte Gefahren eingeschätzt.
- • Eine Prioritätsverschiebung zeigt, dass Umweltgefahren aktuell weniger Bedeutung beigemessen wird.
"Die Führungskräfte blicken pessimistisch in die Zukunft, wobei nur ein Prozent an eine stabile Weltlage glaubt. Ein verstärkter Fokus liegt auf geoökonomischen Konfrontationen, während langfristige Umweltgefahren nicht vernachlässigt werden dürfen."
Dänemark und Grönland: Klare Position gegen US-Ansprüche
- • Der dänische Außenminister Rasmussen und seine grönländische Amtskollegin Motzfeldt reisen nach Washington, um klarzustellen, dass Grönland nicht zum Verkauf steht.
- • US-Präsident Donald Trump hat gefordert, dass Grönland Teil der USA wird, gegebenenfalls durch einen Militäreinsatz.
- • Die strategisch wichtige Lage Grönlands in der Arktis zieht auch das Interesse von Russland und China auf sich.
"Die diplomatischen Gespräche in Washington könnten die zukünftigen Beziehungen zwischen den beteiligten Ländern maßgeblich beeinflussen."
Russlands Ambitionen und Herausforderungen in der Arktis bis 2035
- • Russland hat seit 2020 eine Strategie zur Entwicklung der Arktis bis 2035 vorgelegt.
- • Mehr als 50 alte sowjetische Militärbasen in der Arktis wurden wieder in Betrieb genommen oder modernisiert, darunter Stützpunkte auf Franz-Josef-Land und Novaja Zemlja.
- • Die russische Nordflotte wurde 2021 zu einem eigenständigen Militärdistrikt, um Seewege Richtung Atlantik und Pazifik zu sichern.
"Trotz erheblicher Investitionen und strategischer Planungen sieht sich Russland mit infrastrukturellen Herausforderungen konfrontiert, wie einem Mangel an Häfen und Versorgungseinrichtungen entlang der Nördlichen Seeroute und unzureichendem Militärpersonal sowie technologischen Defiziten bei der Erschließung der Bodenschätze."
Konflikt im Jemen: Zerfall der Allianz zwischen Saudi-Arabien und VAE
- • Die Allianz zwischen Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) im Jemen-Konflikt ist gegen Ende 2025 zerbrochen.
- • Der Südliche Übergangsrat (STC), unterstützt von den VAE, startete im Dezember 2025 eine Offensive im Osten des Jemen und nahm Gebiete ein, die Saudi-Arabien kontrollierte.
- • Saudi-Arabien reagierte mit Luftangriffen auf die Separatisten und warf den VAE Waffenlieferungen an diese vor.
"Die Situation im Jemen bleibt volatil, mit langfristigen geopolitischen Folgen für den Einfluss der regionalen Mächte. Die internen Spannungen zwischen den ehemaligen Verbündeten Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten dürften die instabile Lage weiter verschärfen. Die Zukunft der Region, insbesondere die Beziehungen zu Sokotra und die Rolle des STC, bleibt ungewiss."
Grönland: Kein Verkauf an die USA trotz US-Druck
- • Grönlands Premierminister Jens-Frederik Nielsen betonte, dass Grönland 'Dänemark über die USA wählen würde'.
- • Donald Trump hat angedeutet, die USA könnten Grönland durch Kauf oder militärische Mittel übernehmen.
- • Grönlands Ministerin Naaja Nathanielsen äußerte Bedenken über die aggressive US-Rhetorik.
"Es wird erwartet, dass bei dem Treffen in Washington die Standpunkte zwischen den USA, Dänemark und Grönland ausgetauscht werden. Die Spannungen könnten je nach Verlauf des Treffens entweder in einer diplomatischen Annäherung oder in einer Verschärfung des Konflikts enden. Die Arktis bleibt ein geopolitisch wichtiger Raum."
Trump Droht Handelspartnern Irans mit Strafzöllen
- • US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, dass alle Länder, die mit Iran Handel treiben, mit einem 25-prozentigen Zoll auf Importe in die USA belegt werden.
- • China kritisiert diese Maßnahme scharf und betont die Verteidigung seiner Rechte und Interessen.
- • Chinas wirtschaftliche Beziehungen zum Iran sind stark; über 90 % des iranischen Öls gehen nach China.
"Die angedrohten US-Strafzölle könnten weltweit Handelsbeziehungen beeinflussen und zu einem Anstieg geopolitischer Spannungen führen."
Spannungen um Grönland: Dänemark und Europa widersprechen US-Ansprüchen
- • Der Reservistenverband der Bundeswehr schlägt vor, deutsche Soldaten in Grönland zu stationieren, um einer möglichen US-Übernahme der Insel entgegenzuwirken.
- • US-Präsident Donald Trump bekräftigte erneut den Anspruch der USA auf Grönland.
- • Grönland gehört zum Königreich Dänemark, ist jedoch weitgehend autonom.
"Die geopolitischen Spannungen um Grönland nehmen zu und es zeichnet sich keine sofortige Einigung ab. Die europäische Unterstützung für Dänemark wächst, während die USA weiterhin auf eine stärkere militärische Präsenz drängen. Es bleibt abzuwarten, wie die Verhandlungen ausgehen und ob eine diplomatische Lösung gefunden werden kann."