Teilen:
International 21.02.2026, 16:55 Aktualisiert: 21.02.2026, 18:06

Iran bietet Uranverdünnung an, während USA militärische Optionen prüfen

Iran will sein hochangereichertes Uran verdünnen, aber nicht exportieren.

Wichtige Fakten

  • Iran will sein hochangereichertes Uran verdünnen, aber nicht exportieren.
  • Die USA haben eine massive Marineaufrüstung im Nahen Osten angeordnet.
  • Trump erwägt begrenzte Militärschläge, falls keine Einigung erzielt wird.
  • Die IAEA soll Zugang zu iranischen Nuklearanlagen erhalten.
  • Proteste an iranischen Universitäten und im UN-Menschenrechtsrat.

Kern der Verhandlungen

Iran weigert sich, seinen Vorrat von 300 kg hochangereichertem Uran zu exportieren, ist aber bereit, die Anreicherung unter Aufsicht der IAEA auf 20 % oder weniger zu verdünnen. Dieser Vorschlag steht im Zentrum eines Angebots an die USA, während Präsident Donald Trump über militärische Angriffe nachdenkt, nachdem er eine massive Marineaufrüstung im Nahen Osten angeordnet hat. Die USA fordern laut ihrem UN-Botschafter "null Anreicherung", doch der iranische Außenminister Abbas Araghchi bestreitet dies und betont, dass es um friedliche Nutzung geht.

Militärische Drohungen und innenpolitische Spannungen

Trump hat Iran eine Frist von 10-15 Tagen für eine Einigung gesetzt und erwägt begrenzte Schläge, während fortgeschrittene US-Militärpläne auch Führungswechsel in Teheran ins Auge fassen. Parallel dazu brechen an iranischen Universitäten wie der Mashhad University of Medical Services und in Teheran Proteste aus, bei denen Studierende gegen die Regierung demonstrieren. Zudem wird im UN-Menschenrechtsrat in Genf mit Protesten gerechnet, wenn eine iranische Vertreterin ihren Sitz einnimmt.

Diplomatische Gespräche und Menschenrechtslage

Araghchi führte indirekte Gespräche mit US-Vertretern in Genf und kündigte einen Gegenentwurf innerhalb weniger Tage an, wobei die IAEA-Inspektionen entscheidend sein werden. Trump behauptet, seine Drohungen hätten Massenhinrichtungen in Iran verhindert, während Menschenrechtsgruppen Tausende Tote in den jüngsten Unruhen melden. Die UN äußert Besorgnis über die angespannte Lage, die von nuklearen Disputen bis zu innerstaatlicher Gewalt reicht.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.