Iran-Krieg: Hinter den Kulissen wird über Straße von Hormus verhandelt
Wichtige Fakten
- • Iran und USA verhandeln im Oman über Straße von Hormus.
- • US-Vizepräsident JD Vance soll zu Gesprächen erwartet werden.
- • Irans Führer Modschtaba Chamenei kündigt Rache für Vaters Tod an.
- • Trump droht mit Vernichtung Irans bei Attentatsplänen.
- • Schiffsverkehr in der Meerenge stark zurückgegangen.
Verhandlungen hinter den Kulissen
Die USA und Iran drohen sich öffentlich einmal mehr mit Rache und Vernichtung. Doch hinter den Kulissen wird offenbar wieder verhandelt - unter anderem im Oman. Im Fokus: die Straße von Hormus. Vermittlerstaaten wie Pakistan versuchen, neue Gespräche zwischen den USA und Iran zu erreichen. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi reiste zu Gesprächen in die omanische Hauptstadt Maskat und sprach über "geeignete Mechanismen" für sichere Transitwege.
Ultimatum der USA
Die USA fordern eine öffentliche Zusage für einen freien und sicheren Transit durch die strategisch wichtige Meerenge und setzen dafür ein Ultimatum. Medienberichten zufolge wird auch eine hochrangige US-Delegation unter Leitung von Vizepräsident JD Vance im Oman erwartet. Bundesaußenminister Johann Wadephul hält eine Annäherung für möglich - im Iran wie auch der Ukraine sehe man "das militärische Phänomen eines letzten Aufbäumens" vor Verhandlungen.
Drohungen und Rache
Gleichzeitig droht Irans oberster Führer Modschtaba Chamenei mit Rache für die Tötung seines Vaters Ali Chamenei bei US-israelischen Angriffen. US-Präsident Donald Trump wiederum drohte mit "vollständiger Vernichtung" Irans, falls die Morddrohung gegen ihn umgesetzt werde. Israels Geheimdienst hatte Washington über einen "konkreten" iranischen Plan zur Ermordung Trumps informiert.
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