US-Kongressabgeordneter Khanna von israelischen Siedlern festgehalten
Wichtige Fakten
- • US-Abgeordneter Ro Khanna wurde von bewaffneten Siedlern festgehalten.
- • Siedler benutzten US-amerikanische Waffen, IDF griff nicht ein.
- • Khanna fühlte sich machtlos und zog Parallelen zur Palästinenserlage.
- • Er erwägt Präsidentschaftskandidatur nach diesem Erlebnis.
- • US-Siedlungen im Westjordanland gelten laut UN als illegal.
Hintergrund des Vorfalls
Der US-Kongressabgeordnete Ro Khanna (Demokrat aus Kalifornien) berichtete, dass er während eines Besuchs im von Israel besetzten Westjordanland von bewaffneten israelischen Siedlern festgehalten wurde. Die Siedler hätten US-amerikanische M4-Gewehre getragen und die Straße blockiert. Laut Khanna weigerte sich die israelische Armee (IDF) einzugreifen, obwohl die Gruppe US-Bürger und einen Kongressabgeordneten umfasste.
Reaktionen und Folgen
Khanna beschrieb die Erfahrung als tiefgreifend und zog Parallelen zur alltäglichen Unterdrückung der Palästinenser. Er kritisierte die Straffreiheit israelischer Siedler und die Rolle der US-finanzierten IDF. Die Gruppe kontaktierte die US-Botschaft und die israelische Polizei, woraufhin sie weiterreisen konnte. Khanna erwägt nun eine Präsidentschaftskandidatur und fordert eine Neuausrichtung der US-Politik im Nahen Osten.
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