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Indiens Glasstadt Firozabad in der Krise: Gaspreise und Hitzewelle verschärfen Lage
Armreifenpreise stiegen um 50 %, Tausende verloren Arbeit.
Wichtige Fakten
- • Armreifenpreise stiegen um 50 %, Tausende verloren Arbeit.
- • Fabrikbesitzer Parag Garg musste Produktion um 30 % reduzieren.
- • Kohleverbot wegen Taj Mahal: Öl und Kohle in der Region verboten.
- • 15 Grad Celsius
- • Alternative Brennstoffe sind wegen Taj Mahals Schutzzone untersagt.
Gaspreise und Krieg treiben Glasstadt in die Krise
Die indische Glasstadt Firozabad leidet unter den Folgen des Iran-Kriegs. Die Gaspreise sind drastisch gestiegen, was die Produktion von Glasarmreifen und anderem Glasgeschirr massiv einschränkt. Fabrikbesitzer Parag Garg musste die Produktion bereits um 30 Prozent reduzieren. Die Armreifenpreise stiegen um 50 Prozent, Tausende Arbeiter verloren Jobs.Taj Mahal erschwert Situation zusätzlich
Die Region um Firozabad liegt in einer Schutzzone des Taj Mahals, in der seit den 1990er Jahren die Verbrennung von Öl und Kohle verboten ist. Daher sind die Unternehmen auf Erdgas angewiesen, das aktuell extrem teuer ist. Alternative Brennstoffe wie Kohle aus China oder Indien sind nicht erlaubt.Hitzewelle verschärft Energiekrise
Parallel dazu erlebt Indien eine extreme Hitzewelle. Im Bundesstaat Telangana starben mindestens 16 Menschen an einem Tag an den Folgen. 45 Grad Celsius und mehr treiben den Energiebedarf für Kühlung in die Höhe. Die kombinierten Krisen bedrohen Existenzen: Immer mehr Menschen in Firozabad sehen keine Zukunft mehr und erwägen Abwanderung.Das könnte Sie auch interessieren
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