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Jahrhundertwinter auf Kamtschatka: Ausnahmezustand nach Schneefällen wie seit Jahrzehnten nicht
Auf der russischen Halbinsel Kamtschatka gilt seit Tagen der Ausnahmezustand wegen ungewöhnlich großer Schneemengen.
Wichtige Fakten
- • Auf der russischen Halbinsel Kamtschatka gilt seit Tagen der Ausnahmezustand wegen ungewöhnlich großer Schneemengen.
- • Meteorologen sprechen von den schwersten Schneefällen seit mehr als 30 Jahren; binnen weniger Tage fiel so viel Schnee wie sonst in Monaten.
- • Als Ursache nennen Wissenschaftler wiederkehrende Zyklone über dem Pazifik, die viel Feuchtigkeit bringen, die in kalter Luft zu schwerem Schnee wird.
- • Russische Medien berichten von eingeschneiten Häusern und Autos sowie Versorgungsengpässen; Schneeverwehungen erreichen lokal bis zu fünf Meter.
- • In Petropawlowsk-Kamtschatski wurden laut Behörden zwei Männer durch Dachlawinen getötet.
Die russische Halbinsel Kamtschatka im Fernen Osten erlebt derzeit extreme Schneefälle, die selbst für die Region ungewöhnlich sind. Seit Tagen gilt in der Pazifikregion der Ausnahmezustand; Meteorologen sprechen von den schwersten Schneefällen seit mehr als 30 Jahren. Binnen weniger Tage fiel demnach so viel Schnee wie sonst in mehreren Monaten. Wissenschaftler führen die Lage auf wiederkehrende Zyklone über dem Pazifik zurück, die große Feuchtigkeitsmengen herantransportieren und sich durch kalte Luft sowie die komplexe Geografie in schweren Schnee verwandeln. Russische Medien berichten von einer „Schnee-Apokalypse“: Häuser und Autos sind eingeschneit, teils gibt es Versorgungsengpässe. Videos zeigen bis zu fünf Meter hohe Schneeverwehungen und Gebäude, deren Eingänge und teils erste Etagen im Schnee verschwinden. In der Regionalhauptstadt Petropawlowsk-Kamtschatski kamen laut Behörden zwei Männer durch Dachlawinen ums Leben.
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