Kartellamt genehmigt Munitionskooperation zwischen Nammo und Diehl Defence
Wichtige Fakten
- • Das Bundeskartellamt genehmigte ein Gemeinschaftsprojekt von Nammo Raufoss und Diehl Defence.
- • Die Kooperation zielt auf die Produktion von 155-Millimeter-Geschossen für die Bundeswehr.
- • Diehl Defence errichtet eine Produktionsanlage in Deutschland, Nammo steuert Rechte und Bauteile bei.
- • Die Zusammenarbeit stärkt den Wettbewerb gegen Rheinmetall im Rüstungssektor.
Genehmigung des Gemeinschaftsprojekts
Das Bundeskartellamt hat ein Gemeinschaftsprojekt des norwegischen Rüstungskonzerns Nammo Raufoss und des deutschen Lenkflugkörper-Herstellers Diehl Defence genehmigt, das die Produktion von 155-Millimeter-Artilleriemunition für die Bundeswehr umfasst. Laut Kartellamtschef Andreas Mundt fördert diese Zusammenarbeit den Wettbewerb, da sie einen neuen leistungsfähigen Wettbewerber im Markt etabliert.
Details zur Kooperation
Diehl Defence wird eine Produktionsanlage in Deutschland errichten, während Nammo die Produktionsrechte und Bauteile beisteuert. Die Partnerschaft ermöglicht es Nammo, erstmals Produktionskapazitäten in Deutschland aufzubauen, und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit gegen etablierte Unternehmen wie Rheinmetall. Die Munition soll neben der Bundeswehr auch anderen Staaten zur Verfügung stehen.
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