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International 29.08.2026, 05:12 Aktualisiert: 29.08.2026, 12:00

Himalaya-Flut: Zahl der Toten steigt, Rettungskräfte finden Hoffnung

Über 630 Tote in Nepal und Tibet, 2.400 Vermisste (Tagesschau).

Wichtige Fakten

  • Über 630 Tote in Nepal und Tibet, 2.400 Vermisste (Tagesschau).
  • 93.000 Menschen betroffen, 3.700 in Nepal gerettet (Rotes Kreuz).
  • Mindestens 777 Ausländer vermisst, darunter 41 Australier.
  • Nepal befürchtet zweite Flutwelle, Rettungsarbeiten unterbrochen.
  • Internetsperre in Tibet erschwert Informationsbeschaffung.

Opferzahlen und Sucharbeiten

Die Zahl der bestätigten Todesopfer nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya ist auf über 630 gestiegen, während etwa 2.400 Menschen weiterhin vermisst werden. Die Behörden in Nepal melden 626 Tote, China bestätigt offiziell sieben Tote in Tibet. Die Rettungskräfte kämpfen weiterhin gegen Schlammmassen und anhaltende Regenfälle, was den Einsatz von Hubschraubern erheblich erschwert. Unter den Vermissten sind mindestens 933 Arbeiter von Wasserkraftprojekten, viele davon in Tunneln.

Internationale Hilfe und Rettungserfolge

Die nepalesische Regierung hat spezialisierte internationale Hilfe angefordert, insbesondere für Tunnelbergungen und die Identifizierung der Toten. Außenminister Shisir Khanal betonte den Bedarf an Experten und Behelfsbrücken aus Indien und China. Die EU stellte zwei Millionen Euro Soforthilfe bereit, und Großbritannien entsendet ein Rapid-Response-Team. Trotz der Katastrophe gibt es Hoffnung: Eine deutsche Familie wurde gerettet, eine Australierin konnte Kontakt aufnehmen. Die Verschütteten werden teils mit bloßen Händen aus dem Schlamm gezogen.

Gefahr durch Sekundärfluten und Informationskontrolle

Die Behörden warnen vor einer possible zweiten Flutwelle durch aufgestaute Seen, was zu vorübergehenden Evakuierungen und Aussetzungen der Bodensuche führte. Während Nepal bemüht ist, die Öffentlichkeit zu informieren, bleibt China in Tibet zurückhaltend. Es gibt Berichte über Zensur und Schwierigkeiten, verlässliche Informationen zu erhalten. Experten kritisieren die chinesischen Behörden und fordern die Offenlegung aller Daten. Die Rettungsarbeiten konzentrieren sich trotzdem auf die Suche nach Überlebenden, wobei Hubschrauber kontinuierlich im Einsatz sind.

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