Tibet: Bemühungen um Stabilität überschatten Flutkatastrophe
Wichtige Fakten
- • Schweres Hochwasser in Tibet fordert viele Todesopfer
- • China kontrolliert Informationen und löscht Videos
- • Xi Jinping leitet Krisensitzung zur Flut
- • Premier Li Qiang besucht Katastrophengebiet
- • Partei ruft zur Stabilitätswahrung auf
Überblick
Bei einer Sturzflut in der Region Gyirong an der Grenze zwischen Nepal und Tibet sind nach offiziellen Angaben zahlreiche Menschen ums Leben gekommen, viele werden noch vermisst. Die Behörden haben eine große Rettungsaktion gestartet und Hundende von Einsatzkräften in das betroffene Gebiet geschickt.
Informationskontrolle
Während die Weltöffentlichkeit dramatische Videos der Flut sieht, bleiben die Informationen in China stark eingeschränkt. Die staatliche Berichterstattung konzentriert sich auf Rettungsbemühungen, während soziale Medien Beiträge löschen, die die Katastrophe zeigen. Ausländische Journalisten benötigen eine Genehmigung für Reisen nach Tibet.
Reaktionen der Führung
Präsident Xi Jinping hat eine Dringlichkeitssitzung abgehalten, während Premier Li Qiang das Katastrophengebiet besuchte, um die Rettungsarbeiten zu überprüfen. Die Kommunistische Partei rief Funktionäre auf, die soziale Stabilität zu wahren und die Bevölkerung zu unterstützen. Tibetanische Exilorganisationen fordern hingegen uneingeschränkte Informationen.
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