KfW erreicht Rekord bei Förderzusagen
Wichtige Fakten
- • KfW-Zusagen im ersten Halbjahr: 57,7 Mrd. Euro, 46% mehr als Vorjahr
- • Mittelstandsdarlehen schwerer: Private Banken vergeben strenger
- • Hohe Nachfrage nach Klimaschutz- und Umweltförderung sowie Gebäudeeffizienz
- • KfW-Konzerngewinn steigt um 50% auf 1,238 Mrd. Euro
- • Export- und Projektfinanzierung legt um ein Drittel auf 15,4 Mrd. Euro zu
Rekord bei KfW-Förderzusagen
Die staatliche Förderbank KfW hat im ersten Halbjahr 2026 eine Rekordsumme von 57,7 Milliarden Euro an neuen Krediten und Zuschüssen zugesagt. Das entspricht einem Anstieg von etwa 46 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besonders groß war die Nachfrage nach Förderprogrammen für Klimaschutz und Umwelt im Mittelstand sowie für energieeffizientes Bauen und Sanieren im Privatkundenbereich.
Finanzielle Entwicklung und Konzernergebnis
Das ökonomische Ergebnis des KfW-Konzerns verbesserte sich um 50 Prozent auf 1,238 Milliarden Euro. Auch das operative Ergebnis übertraf mit 1,103 Milliarden Euro die Milliardenmarke und lag über dem Vorjahreswert von 969 Millionen Euro. Vorstandschef Stefan Wintels betonte, die finanzielle Stabilität der Bank ermögliche es, Förderprogramme zu verbilligen und die Eigenmittel zu stärken.
Gründe für die starke Nachfrage
Laut KfW profitierte insbesondere die Export- und Projektfinanzierung von attraktiven Marktchancen und größeren Einzelabschlüssen. Gleichzeitig wird die hohe Nachfrage vor dem Hintergrund gesehen, dass mittelständische Unternehmen zunehmend Schwierigkeiten haben, Kredite von privaten Hausbanken zu erhalten. Die KfW sieht sich daher als wichtiger Partner für Investitionen in die Zukunft, insbesondere im Bereich Klimaschutz und Energieeffizienz.
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