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KI-Gespräche: Nähe schneller als bei Menschen?
Eine Studie der Universitäten Freiburg und Heidelberg fand heraus, dass KI schneller Nähe erzeugt als Menschen.
Wichtige Fakten
- • Eine Studie der Universitäten Freiburg und Heidelberg fand heraus, dass KI schneller Nähe erzeugt als Menschen.
- • Teilnehmende fühlten sich einer KI teils mehr verbunden als einem realen Gesprächspartner.
- • KI nutzt mehr emotionale Wörter und Selbstoffenbarung in Chats.
- • Wissen über das KI-Gegenüber schmälert, aber verhindert nicht den Näheaufbau.
- • Einsatz von KI in emotionalen Kontexten birgt Missbrauchsgefahr und erfordert regulierende Maßnahmen.
Künstliche Intelligenz (KI) kann in emotionalen Chats uns Menschen überraschend übertrumpfen, indem sie mehr Nähe erzeugt. Forschende der Universitäten Freiburg und Heidelberg entdeckten, dass sich Teilnehmende einer KI oft stärker verbunden fühlten als einem realen Gesprächspartner, besonders bei emotionalen Themen. Die KI nutzte mehr emotionale Inhalte und Selbstoffenbarungen, was die Teilnehmenden näher an sie heranführte. Diese Nähe blieb teilweise erhalten, selbst wenn die Gesprächspartner wussten, dass sie mit einer KI interagierten. Die Ergebnisse der Studie werfen Fragen über den verantwortungsvollen Einsatz von KI in emotional belasteten Bereichen auf und betonen die Notwendigkeit klarer Leitlinien, um Missbrauchsmöglichkeiten zu verhindern. Gleichzeitig zeigt sich Potenzial für KI in der psychologischen Unterstützung und in Bildungsbereichen, um personelle Engpässe auszugleichen.
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