Neue Hoffnung in der Glioblastom-Forschung: Venkataramani erhält Nachwuchspreis 2026
- • Glioblastome sind aggressive Hirntumoren, die oft innerhalb von 18 Monaten nach Diagnose tödlich sind.
- • Varun Venkataramani hat entdeckt, dass Glioblastome Synapsen mit gesunden Nervenzellen bilden.
- • Tumorzellen nutzen diese Synapsen, um elektrische Signale für ihr Wachstum zu nutzen.
"Venkataramanis Entdeckungen eröffnen neue Perspektiven in der Behandlung von Glioblastomen und möglicherweise auch anderen Krebsarten. Die laufenden klinischen Studien könnten bald neue Behandlungsoptionen bieten."
Santorini: Neues Unterwasser-Frühwarnsystem soll Beben und Tsunami-Risiken besser erkennen
- • Vor einem Jahr registrierte die Region um Santorini laut Bericht rund 28.000 Erdbeben; Griechenlands Regierung entsandte Rettungsteams, viele Menschen verließen die Insel per Sonderfähren und -flügen.
- • Ein internationales Forschungsteam um das GEOMAR (u.a. auf dem Forschungsschiff „Meteor“) untersucht den Meeresboden rund um Santorini und baut ein mehrjähriges Unterwasser-Frühwarnsystem auf.
- • Auswertungen deuten darauf hin, dass Magma in die Caldera eingeströmt und anschließend Richtung Nordosten (Amorgos) migriert ist; das habe den Erdbebenschwarm ausgelöst.
"Gelingt der Aufbau des Sensornetzes, könnten Risiken durch Beben, Hangrutsche und mögliche Tsunamis künftig früher und präziser eingeschätzt werden – was auch das Vertrauen von Bevölkerung und Tourismus stützen dürfte."
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Kuscheln fördert Heilung durch Oxytocin: Neue Studie liefert spannende Einblicke
- • Oxytocin, bekannt als das Kuschelhormon, kann die Wundheilung verbessern.
- • Eine Studie der Universität Heidelberg und des Universitätsspitals Zürich hat untersucht, wie sich Kuscheln und Oxytocin auf die Heilung kleinerer Wunden auswirken.
- • Paare, die häufig kuschelten und ein Oxytocin-Nasenspray nutzten, zeigten eine verbesserte Wundheilung.
"Ob Kuscheln auch bei größeren Verletzungen hilft, ist noch unklar und bedarf weiterer Forschung."
Oxytocin: Kuschelhormon fördert Wundheilung – neue Erkenntnisse
- • Oxytocin, freigesetzt beim Kuscheln, kann die Wundheilung verbessern, zeigt eine Studie der Universitäten Heidelberg und Zürich.
- • Für die Studie ließen sich 80 Paare kleine Blasen am Unterarm zufügen, wobei die Hälfte zusätzlich Oxytocin über Nasenspray einnahm.
- • Eine verbesserte Wundheilung wurde nur bei Probanden beobachtet, die häufig kuschelten, intime Nähe und eine starke Verbindung zu ihrem Partner pflegten.
"Weitere Studien sind notwendig, um die Wirksamkeit von Oxytocin und Kuscheln bei größeren Verletzungen zu untersuchen. Bis dahin bleibt Zärtlichkeit sowohl für die körperliche als auch die psychische Gesundheit empfehlenswert."