Klimafinanzierung: Streit um Verantwortung und Reparationen
Wichtige Fakten
- • Streit um Klimafinanzierung nach Artikel 9.1 des Pariser Abkommens.
- • 1,3 Billionen Dollar bis 2035 zugesagt, aber konkrete Umsetzung unklar.
- • Anpassungsfonds und Verlust- und Schäden-Fonds sind unterfinanziert.
- • Unicef: Über 1 Milliarde Kinder bereits von Klimakrise betroffen.
Klimafinanzierung: Rechte statt Almosen
Auf der Bonner Vorbereitungskonferenz zum Klimagipfel COP 31 stand die Frage nach Umfang und Verantwortlichkeit der Klimafinanzierung im Zentrum. Während Industrieländer dies oft als freiwillige Hilfe betrachten, fordern betroffene Gemeinschaften ein Recht auf Wiedergutmachung – gestützt durch ein Gutachten des Internationalen Gerichtshofs.
Blockade bei konkreten Zusagen
Trotz des auf der COP 30 in Brasilien vereinbarten Ziels, die Klimafinanzierung bis 2035 zu verdreifachen, gab es in Bonn keine Fortschritte. Der Anpassungsfonds und der Fonds für Verluste und Schäden bleiben unterfinanziert. Die geplanten 1,3 Billionen Dollar bis 2035 gelten als unsicher.
Kindergesundheit im Fokus
Unicef betont, dass über eine Milliarde Kinder bereits jetzt unter den Folgen der Klimakrise leiden. Investitionen in resiliente Infrastruktur seien kein Almosen, sondern notwendig, um das Recht auf Sicherheit und gute Lebensbedingungen zu gewährleisten.
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