Klimakonferenz in Kolumbien: 50 Staaten beraten über Ausstieg aus fossilen Energien
Wichtige Fakten
- • Konferenz zum Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas in Kolumbien gestartet.
- • Gut 50 Staaten, darunter Deutschland, Norwegen und Kanada, nehmen teil.
- • Treffen läuft bis 29. April, organisiert von Kolumbien und Niederlanden.
- • Deutschland wird durch Staatssekretär Jochen Flasbarth vertreten.
- • Beteiligte Länder stehen für 20% globaler fossiler Produktion.
Auftakt der Konferenz
In Kolumbien hat eine internationale Klimakonferenz zum Ausstieg aus fossilen Energien begonnen. Gut 50 Staaten, darunter Deutschland, Norwegen und Kanada, beraten bis zum 29. April über konkrete Schritte zur Abkehr von Kohle, Öl und Gas. Das Treffen wurde von Kolumbien und den Niederlanden organisiert.
Ablauf und Teilnehmer
Zunächst tauschen sich Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft aus, später folgen Minister und hochrangige Regierungsvertreter. Deutschland wird durch Staatssekretär Jochen Flasbarth aus dem Bundesumweltministerium vertreten, der die deutschen Erfahrungen mit dem Kohleausstieg einbringen will.
Bedeutung und Ausblick
Die Konferenz gilt als Versuch, Blockaden in großen multilateralen Verhandlungen zu umgehen und mit kleineren Gruppen schneller voranzukommen. Die beteiligten Länder stehen laut WWF für etwa ein Fünftel der globalen Produktion fossiler Energien und ein Drittel des Verbrauchs. Ein Abschlussbericht soll Handlungswege bündeln und in die Vorbereitung der nächsten Weltklimakonferenz im November in der Türkei einfließen.
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