Klinik leitet Untersuchung ein: 40 Mitarbeiter griffen auf Krankenakte von Krokodilangriff-Opfer zu
Wichtige Fakten
- • 40 Mitarbeiter sollen Krankenakte eines 3-Jährigen eingesehen haben.
- • Der Junge wurde in einem Krokodilgehege schwer verletzt.
- • Das Krankenhaus leitete eine Untersuchung ein und informierte die Datenschutzbehörde.
- • Ein 30-jähriger Mann wurde festgenommen, aber gegen Kaution freigelassen.
- • Das Opfer ist in stabilem Zustand, nicht mehr kritisch.
Untersuchung nach unbefugtem Zugriff auf Patientenakte
Das Cambridge University Hospitals (CUH) hat eine Untersuchung eingeleitet, nachdem bis zu 40 Mitarbeiter auf die Krankenakte eines drei Jahre alten Jungen zugegriffen hatten, der bei einem Krokodilangriff in einem Zoo schwer verletzt wurde. Das Krankenhaus mit 13.000 Angestellten prüft, ob die Zugriffe legitimate medizinische Gründe hatten, und hat die Datenschutzbehörde (ICO) informiert. Bei Verstößen drohen disziplinarische Maßnahmen bis hin zur Entlassung.
Hintergrund des Vorfalls
Der Junge war am 18. Juni im Zoo Johnsons of Old Hurst in Cambridgeshire von einem Krokodil attackiert worden, nachdem er in das Gehege gelangt war. Zoo-Mitarbeiter zogen ihn heraus. Ein 30-jähriger Mann aus Norfolk wurde wegen versuchten Mordes festgenommen, aber gegen Kaution freigelassen, nachdem er als nicht vernehmungsfähig eingestuft wurde. Der Verdächtige soll Lernschwierigkeiten haben. Die Familie des Jungen wurde informiert.
Aktueller Zustand des Kindes
Das Krankenhaus bestätigte, der Junge sei nicht mehr in kritischem Zustand, sondern stabil. Die Polizei erklärte, die Verletzungen seien schwer, aber nicht mehr lebensbedrohlich. Die Gräfin von Wessex besuchte den Jungen im Krankenhaus. Der Vorfall erinnert an ähnliche Fälle wie die unbefugte Einsichtnahme in die Krankenakte von Prinzessin Kate, die zu einer Verwarnung führte.
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