König Charles III. besucht Bermuda: Erster Besuch als Monarch in Überseegebiet
Wichtige Fakten
- • Erster Besuch als Monarch in einem britischen Überseegebiet.
- • Besichtigung von Sklavenhandels-Artefakten im Nationalmuseum.
- • Treffen mit Öffentlichkeit und militärischer Empfang.
- • Bootsfahrt mit Küstenwache und Geburtstagsfeier im Aquarium.
König Charles III. in Bermuda
König Charles III. ist zu seinem ersten Besuch als Monarch in einem britischen Überseegebiet eingetroffen. Am Donnerstagabend landete er in der Hauptstadt Hamilton, begleitet von einer viertägigen US-Staatsvisite. Der Besuch auf Bermuda bot eine Mischung aus feierlichen und besinnlichen Momenten.
Sklavenhandel und kulturelle Einblicke
Im Nationalmuseum von Bermuda besichtigte der König eine Ausstellung zur Geschichte der Insel als Teil des transatlantischen Sklavenhandels. Diese zeigte unter anderem eine Abbildung verschlackter Sklaven auf einem Schiff sowie Halseisen. Eine Darbietung des Gombey-Tanzes, der während der Sklaverei nur an Festtagen erlaubt war, wurde von Repräsentanten begleitet, die die Vermischung afrikanischer und karibischer Traditionen hervorhoben.
Peng und öffentliche Auftritte
Der König inspizierte die Bermuda-Regimenter der britischen Armee und nahm einen 21-Salut entgegen. Auf dem Programm standen zudem eine Bootsfahrt mit der Küstenwache, der Besuch eines Klassenraums zum Ökosystem-Lernprogramm sowie das Anschneiden eines Kuchens zum 100-jährigen Bestehen des Aquariums. Ein Höhepunkt war die Begegnung mit Einwohnern, unter ihnen eine junge Charlotte, die dem König die Hand schütteln durfte.
Außentakt und bilaterale Beziehungen
Rückblick auf den US-Besuch: Der König wandte sich indirekt an Spannungen zwischen den USA und Großbritannien, die durch Konflikte um Iran und israelische Kriegsführung entstanden waren. In seiner Rede hob Charles die unverzichtbare Partnerschaft der beiden Länder hervor.
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