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Kolumbianische Söldner in der Ukraine: Traum vom schnellen Geld endet oft tödlich
Etwa 7.000 Lateinamerikaner kämpfen in der Ukraine.
Wichtige Fakten
- • Etwa 7.000 Lateinamerikaner kämpfen in der Ukraine.
- • 600 kolumbianische Soldaten sind bereits gefallen.
- • Monatslohn beträgt ca. 2.600 Euro – sechsmal der kolumbianische Mindestlohn.
- • Anwerbung erfolgt oft über TikTok-Videos.
Kolumbianische Kämpfer in der Ukraine
In der Ukraine kämpfen etwa 7.000 Soldaten aus Lateinamerika, darunter viele Kolumbianer. Sie werden von der ukrainischen Armee gezielt als Fußsoldaten angeworben, um den Personalmangel an der Front zu lindern.Beweggründe und Gefahren
Viele lassen sich durch das verlockende Gehalt von rund 2.600 Euro pro Monat locken – etwa sechsmal so viel wie der kolumbianische Mindestlohn. Die Männer sind meist zwischen 20 und 30 Jahren alt. Experten berichten, dass viele nur wenige Wochen an der Front überleben.Anwerbung und Todesfälle
Die Anwerbung erfolgt oft über soziale Medien wie TikTok. Offenbar sind bereits 600 kolumbianische Soldaten gefallen. An der Gedenkstätte auf dem Kiewer Maidan erinnern hunderte kolumbianische Flaggen an die jungen Gefallenen.Schicksale der Familien
Angehörige reisen teils nach Kiew, um Abschied zu nehmen. Der Trauerprozess wird durch fehlende Kompensationszahlungen belastet, da die Kämpfer oft lange als vermisst gelten. Eine kolumbianische Mutter fordert mehr Aufklärung und empfiehlt, die Werbevideos zu zensieren, um weitere Todesfälle zu verhindern.Das könnte Sie auch interessieren
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