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International 09.01.2026, 10:42 Aktualisiert: 09.01.2026, 16:03

Kontroverses Marinemanöver vor Südafrikas Küste

Südafrika richtet vom 9. bis 16. Januar die Marine-Übung 'Will for Peace' vor Kapstadt aus.

Wichtige Fakten

  • Südafrika richtet vom 9. bis 16. Januar die Marine-Übung 'Will for Peace' vor Kapstadt aus.
  • Teilnehmende Länder sind Russland, China, Iran und andere BRICS-Plus-Staaten, jedoch nicht Indien und Brasilien.
  • Der offizielle Fokus der Übung liegt auf maritimer Sicherheit und der Sicherung von Handelsrouten.
  • Die Übung stößt im Inland auf erhebliche Kritik, da sie südafrikanische außenpolitische Neutralität in Frage stellen könnte.
  • Kritiker befürchten Auswirkungen auf die diplomatischen Beziehungen zu den USA.
Südafrika veranstaltet vom 9. bis 16. Januar ein internationales Marinemanöver vor der Küste von Kapstadt, bei dem es mit Russland, China und dem Iran zusammenarbeitet. Diese Veranstaltung, die unter der Flagge der BRICS-Plus-Gruppe abgehalten wird, wird im Land stark kritisiert. Besonders problematisch erscheint die Teilnahme Russlands und Irans, die derzeit in internationale Konflikte verwickelt sind, was die wohlwollende Neutralität Südafrikas infrage stellen könnte. Zudem sind die Beziehungen zwischen Südafrika und den USA auf einem historischen Tiefpunkt, und Kritiker befürchten, dass dieses Manöver die Spannungen weiter verschärfen könnte. In dieser Hinsicht stellt die Übung eine Herausforderung für die südafrikanische Außenpolitik dar, die traditionell auf Blockfreiheit und Dialog setzt.

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