Verheerende Überschwemmungen in Südliches Afrika verschlimmern sich
- • Über 100 Menschen sind in Südafrika, Mosambik und Simbabwe durch Überschwemmungen ums Leben gekommen.
- • In Mosambik starben mindestens 13 Menschen, einschließlich drei durch Krokodilangriffe.
- • In Simbabwe sind über 70 Menschen gestorben, in Südafrika mindestens 30.
"Die Überschwemmungslage bleibt kritisch, insbesondere in Mosambik könnte die Todeszahl noch weitersteigen. Der Bedarf an humanitärer Hilfe ist enorm, jedoch erschweren langsam eingehende und geringere finanzielle Mittel die Lage. Cholera-Risiken und Nahrungsmittelunsicherheit sind drängende Probleme."
Schwerer Unfall nahe Johannesburg: Mindestens zwölf Schulkinder sterben in Kleinbus
- • Nahe Vanderbijlpark, rund 80 Kilometer südlich von Johannesburg, starben bei einem Verkehrsunfall mindestens zwölf Schulkinder in einem Kleinbus auf dem Schulweg.
- • Vier weitere Kinder sowie der Fahrer wurden mit lebensgefährlichen Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht.
- • Nach ersten Angaben kollidierte das Sammeltaxi vermutlich bei einem Überholversuch auf einer engen Landstraße frontal mit einem Lastwagen.
"Der Fall dürfte den Druck erhöhen, angekündigte Verkehrskontrollen und Sicherheitsmaßnahmen – insbesondere im Schülertransport – konsequenter umzusetzen."
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Südafrika ruft nach schweren Überschwemmungen nationalen Katastrophenfall aus
- • Südafrika hat nach starken Regenfällen und Überschwemmungen im Norden den nationalen Katastrophenfall ausgerufen, um Hilfe und Rettung zentral zu koordinieren.
- • Nach offiziellen Angaben starben mindestens 30 Menschen; besonders betroffen sind die Provinzen Limpopo und Mpumalanga.
- • Tausende Häuser wurden beschädigt, zudem wurden Straßen und Brücken weggespült; auch in weiteren Provinzen kam es zu Überschwemmungen.
"Mit anhaltenden Regenfällen drohen weitere Schäden und eine Verschärfung der humanitären Lage, insbesondere durch Ernteverluste in der Region."
Musk polarisiert mit kolonial aufgeladenen X-Posts – und streitet in Südafrika weiter um Starlink-Regeln
- • Elon Musk leitete auf X ein provokantes „Damals/Heute“-Posting mit angeblichen Bildern aus Südafrika und dem kolonialen „Rhodesien“ (heute Simbabwe) an seine mehr als 230 Millionen Abonnenten weiter und verschaffte ihm damit enorme Reichweite (Tagesschau, Stand 16.01.2026).
- • In dem Posting werden Fotos aus den 1960er-Jahren „sauberen“ Innenstädten gegenübergestellt; auf der „Heute“-Seite sollen schwarze Menschen bedrohlich wirken, u.a. mit einem Schild „Tötet die Weißen“, zusätzlich wird mit einem „Coming soon!“-Verweis auf eine US-Stadt eine ähnliche Entwicklung im Westen angedeutet (Tagesschau).
- • Ein politischer Analyst (Mbulle Nziege Leonard/First Post Africa) ordnet Musks Auftreten als zunehmende Annäherung an rechtsgerichtete, weiß-nationalistische Narrative ein; in Südafrika weisen Präsident, Regierung und Oppositionsparteien entsprechende Diskriminierungsbehauptungen als unbegründet zurück (Tagesschau).
"Die Fronten zwischen Musk und südafrikanischen Parteien bleiben verhärtet: Solange die Vorgaben zur Beteiligung historisch benachteiligter Gruppen gelten und die Regierung/ANC sowie EFF keine politischen Zugeständnisse signalisieren, ist ein Starlink-Start in Südafrika politisch umkämpft. Gleichzeitig dürfte die Debatte um Musks X-Posts und deren rassistische/koloniale Bildsprache weiter eskalieren und seinen Ruf im Land weiter belasten; beim Grok-Deepfake-Thema sind weitere juristische Schritte und technische Einschränkungen wahrscheinlich."
Schwere Überschwemmungen in Südafrikas Nordosten: Krüger-Nationalpark gesperrt, mindestens zehn Tote
- • In der Provinz Limpopo im Nordosten Südafrikas sind nach Behördenangaben mindestens zehn Menschen bei Überschwemmungen ums Leben gekommen.
- • Die Behörden in Limpopo riefen den Katastrophenzustand aus; mehrere Orte sollen zeitweise von der Außenwelt abgeschnitten sein.
- • In einem Dorf nahe dem Krüger-Nationalpark starben laut Behörden neun Menschen; fast 200 Menschen wurden evakuiert.
"Meteorologen rechnen bis Freitag und über das Wochenende mit weiterem Starkregen. Damit bleibt die Gefahr weiterer Überflutungen, zusätzlicher Schäden an Infrastruktur sowie weiterer Evakuierungen hoch; eine Entspannung ist erst zu erwarten, wenn das Cut-off-Tief abzieht und die Niederschläge nachlassen."
Südafrikas umstrittenes Marinemanöver mit Russland und China verschärft außenpolitische Spannungen
- • Südafrika richtet zusammen mit Russland, China, dem Iran und weiteren BRICS-Plus-Ländern das Marinemanöver 'Will for Peace' aus.
- • China entsendet den Lenkwaffen-Zerstörer 'Tangshan' und das Versorgungsschiff 'Taihu'.
- • Russland nimmt mit der Korvette 'Stoykji' teil, begleitet von einem Flottentanker.
"Die Übungen könnten die diplomatischen Beziehungen Südafrikas weiter belasten und das Image des Landes als neutrale Nation untergraben. Die Debatte über Südafrikas außenpolitische Haltung dürfte intensiver werden."
Kontroverses Marinemanöver vor Südafrikas Küste
- • Südafrika richtet vom 9. bis 16. Januar die Marine-Übung 'Will for Peace' vor Kapstadt aus.
- • Teilnehmende Länder sind Russland, China, Iran und andere BRICS-Plus-Staaten, jedoch nicht Indien und Brasilien.
- • Der offizielle Fokus der Übung liegt auf maritimer Sicherheit und der Sicherung von Handelsrouten.
"Die Übung könnte zu einer Verschärfung der diplomatischen Spannungen zwischen Südafrika und den USA führen."
Südafrika richtet umstrittenes Marinemanöver aus – 'Will for Peace' mit Russland, China und Iran
- • Das internationale Marine-Manöver 'Will for Peace' wird vor der Küste von Kapstadt mit Beteiligung von Russland, China, Iran und weiteren BRICS-Plus-Staaten abgehalten.
- • China entsendet den Lenkwaffen-Zerstörer 'Tangshan' und das Versorgungsschiff 'Taihu'.
- • Russland schickt die Korvette 'Stoykji', die von einem Flottentanker begleitet wird.
"Die gemeinsame Übung mit Russland, China und Iran könnte Südafrikas diplomatische Position gefährden, insbesondere gegenüber den USA. Während die Regierung auf die Madiba-Doktrin des Dialogs verweist, sehen Kritiker die Blockfreiheit bedroht. Es wird erwartet, dass die Beziehungen zu Washington weiter belastet werden."
Forscher enthüllen älteste Verwendung von Pflanzengiften zur Jagd vor 60.000 Jahren
- • Ein internationales Forschungsteam entdeckte 60.000 Jahre alte Pfeilspitzen in Südafrika mit chemischen Rückständen von Pflanzengiften.
- • Es wurde das hochgiftige Buphandrin und Epibuphasinin identifiziert, das aus der Fächerlilie stammt.
- • Diese Entdeckung ist der älteste bekannte Beleg für die Verwendung von Gift in Jagdwaffen.
"Diese Entdeckung vertieft unser Verständnis über die chemischen Kenntnisse und Jagdtechniken der frühen Menschen und hat Auswirkungen auf die archäologische Forschung über prähistorische Kulturen."