Krebsmittel-Mythen: Wurmmittel als Wundermittel verkauft
Wichtige Fakten
- • Jason Sarver verkaufte angebliche Krebsmittel für £100.
- • Die Mittel waren auf Amazon erhältlich und wurden entfernt.
- • Makmillan findet keine klinische Evidenz.
- • Frau aus USA starb nach Einnahme statt Krebstherapie.
- • Rezepte nötig; Abgabe illegal.
Hintergrund: Verkauf von Tierwurmmitteln als Krebsmedizin
Eine BBC-Undercover-Recherche hat aufgedeckt, dass ein Vertreter für Treppenlifte in Wales ungeprüfte Medikamente als angebliche Krebsbehandlung verkauft. Der Mann bot Fenbendazol (Entwurmungsmittel für Tiere) und Ivermectin (verschreibungspflichtiges Medikament gegen Krätze) an. Er behauptete, dass diese Mittel Tumore verkleinern und andere Krebsarten behandeln könnten. Die Medikamente wurden auch bei Amazon angeboten, später jedoch entfernt. Solche Behauptungen finden sich aber auch in vielen Social-Media-Beiträgen.
Medizinische Warnungen
Experten zeigen sich besorgt. Es gibt keine klinischen Belege für die Wirkung. Macmillan Cancer Support verzeichnet zunehmende Anfragen und warnt vor erheblichen Risiken: Medikamente können Wechselwirkungen mit Krebstherapien haben, die Behandlung beeinträchtigen oder schädliche Nebenwirkungen verursachen.
Ein bewegender Fall: In den USA starb eine Frau, die die Medikamente einnahm statt sich einer Krebstherapie zu unterziehen.
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