Krieg überschattet Zuckerfest und Nowruz im Iran
Wichtige Fakten
- • Krieg seit Februar 2026 überschattet Zuckerfest Eid-e-Fetr und Neujahrsfest Nowruz.
- • Viele Iraner können sich Feiern nicht leisten, Unternehmen schließen, Arbeitslosigkeit steigt.
- • Traditionen wie Feuerspringen Tschahar Schanbe Suri finden kaum noch statt.
- • Einige Iraner feiern privat, andere protestieren gegen das Regime.
Feiern im Schatten des Krieges
Der Fastenmonat Ramadan endete im Iran mit dem Zuckerfest Eid-e-Fetr, das traditionell mit Familienfeiern und Geschenken begangen wird. Zugleich findet das über 3.000 Jahre alte Neujahrsfest Nowruz statt, das den Frühlingsbeginn markiert. Doch in diesem Jahr werden beide Feste vom seit Februar 2026 andauernden Krieg überschattet, der zu einer gedrückten Stimmung führt.
Wirtschaftliche und gesellschaftliche Auswirkungen
Viele Iraner können sich Feierlichkeiten nicht leisten, da Unternehmen schließen, Beamte unbezahlt bleiben und Arbeitslosigkeit steigt. Traditionelle Vorbereitungen wie das Dekorieren von Läden oder das Feuerspringen Tschahar Schanbe Suri finden kaum statt. Die Menschen ziehen sich vermehrt ins Private zurück oder verzichten ganz auf Feiern, während das Regime eigene Straßenveranstaltungen organisiert.
Geteilte Haltungen in der Bevölkerung
Einige Iraner feiern Nowruz trotz allem im kleinen Kreis, um Traditionen aufrechtzuerhalten. Andere, insbesondere Regimekritiker, lehnen Feiern ab und fordern einen Sturz der Regierung. Die Kriegssituation führt zu verstärkter Migrationabsicht bei jungen Menschen, die ihre Zukunft im Ausland suchen.
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