Lebenslange Haft für Evergrande-Gründer Xu Jiayin
Wichtige Fakten
- • Xu Jiayin: lebenslange Haft, Verlust politischer Rechte, Vermögen beschlagnahmt.
- • 2016-2021 groß angelegter Finanzbetrug und Korruption im Unternehmen festgestellt.
- • Weitere fünf Führungskräfte: Haftstrafen zwischen 6 und 18 Jahren.
- • Geldstrafen von rund 2 Milliarden Euro gegen Evergrande und Tochter.
- • Evergrande meldete 2021 Insolvenz an (größter Immobilienkonzern Chinas).
Urteil im Evergrande-Fall
Der Gründer des chinesischen Immobilienkonzerns Evergrande, Xu Jiayin, ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Gericht in Shenzhen ordnete darüber hinaus den lebenslangen Entzug seiner politischen Rechte und die Beschlagnahmung seines gesamten Eigentums an. Xu wurde wegen Korruption, Finanzbetrugs, Untreue und Unterschlagung verurteilt.
Umfangreiche Betrugsvorwürfe
Laut Gericht verübte das Unternehmen zwischen 2016 und 2021 unter Xus Führung fortlaufend groß angelegten Finanzbetrug, blähte Vermögenswerte auf, verschleierte Schulden und verschaffte sich durch Bestechung Kontrolle über Finanzinstitutionen. Xu zeigte Reue und gestand die Taten.
Weitere Verurteilungen und Geldstrafen
Fünf weitere ranghohe Führungskräfte erhielten Haftstrafen zwischen 6 und 18 Jahren. Zudem wurden gegen Evergrande und seine Immobiliensparte Geldstrafen von insgesamt rund zwei Milliarden Euro verhängt. Evergrande war Chinas größter Immobilienkonzern, kollabierte unter seiner hohen Kreditlast und meldete 2021 Insolvenz an.
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