Panamaisches Gericht erklärt Konzession für verfassungswidrig: USA vs. China am Panama-Kanal
- • Das oberste Gericht Panamas erklärte die Konzession eines Tochterunternehmens eines chinesischen Konzerns für verfassungswidrig.
- • Präsident José Raúl Mulino versicherte, dass die Häfen weiterhin in Betrieb bleiben.
- • Bis zur Formalisierung der Entscheidung wird der Betrieb gemeinsam mit der Panama Ports Company fortgeführt.
"Die Übergangsphase soll die Kontinuität des Hafenbetriebs sicherstellen, während die politische Situation zwischen den USA, Panama und China angespannt bleibt. Die endgültigen Auswirkungen auf die regionale Politik und die internationalen Handelswege sind noch abzusehen."
Starmer baut Beziehungen zu China aus: Visafreiheit für Briten und Zollsenkungen
- • Keir Starmer ist der erste britische Premierminister seit acht Jahren, der China besucht.
- • Starmer hat während seines Besuchs in China ein Abkommen zur visafreien Einreise für britische Staatsbürger gesichert.
- • Die Zölle auf schottischen Whisky sollen von 10% auf 5% gesenkt werden, was der Industrie in den nächsten fünf Jahren schätzungsweise 250 Millionen Pfund einbringen könnte.
"Obwohl Fortschritte in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit erzielt wurden, bleiben Sicherheits- und Spionagebedenken in den britisch-chinesischen Beziehungen bestehen."
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Xi Jinping setzt Schlüsselgeneral Zhang Youxia ab: Machtkampf im chinesischen Militär
- • Xi Jinping hat General Zhang Youxia überraschend abgesetzt, ein bedeutender Schritt in seiner 'Säuberungswelle'.
- • Die Volksbefreiungsarmee steht formal unter der Kontrolle der Kommunistischen Partei, was der Machtsicherung dient.
- • Zhang Youxia war für die Modernisierung des Militärs verantwortlich, das bis 2027 Weltklasseniveau erreichen soll.
"Die 'Säuberungswelle' von Xi Jinping könnte die operative Effektivität der Volksbefreiungsarmee kurzfristig beeinträchtigen, aber seine langfristige Kontrolle stärken. Die Unsicherheit innerhalb des Militärs könnte einen Angriff auf Taiwan kurzfristig unwahrscheinlicher machen. Langfristig könnte das Militär jedoch durch politische Loyalitäten beeinflusst werden und weniger bereit sein, Xi zu widersprechen."
Korruptionsskandal erschüttert Chinas Militärführung
- • Chinas höchster General Zhang Youxia wurde wegen schwerer Disziplinarverstöße untersucht.
- • Zhang wird verdächtigt, Informationen über das Atomwaffenprogramm an die USA weitergegeben zu haben.
- • Es handelt sich um eine der bedeutendsten Säuberungsaktionen in der Post-Mao-Ära.
"Der Skandal könnte die Modernisierungsbemühungen und die Machtstruktur innerhalb der chinesischen Militärführung nachhaltig beeinflussen."
US-Behörden könnten in Asylfall des chinesischen Videobloggers Guan Heng nachgeben
- • Guan Heng, ein chinesischer Videoblogger, dokumentierte mutmaßliche Internierungslager für Uiguren in Xinjiang und floh 2021 in die USA, um Asyl zu beantragen.
- • Er wurde im August 2025 von der US-Einwanderungsbehörde ICE inhaftiert und ihm droht die Abschiebung nach China.
- • Menschenrechtsorganisationen befürchten Verfolgung und Folter bei einer Abschiebung.
"Der Druck auf die US-Behörden, Guan Heng Asyl zu gewähren, wächst international weiter. Menschenrechtsaktivisten bezeichnen seine mögliche Abschiebung als extrem riskant angesichts der vorgeworfenen Menschenrechtsverletzungen in China."
USA setzen neue Prioritäten in Verteidigungsstrategie
- • Die neue Verteidigungsstrategie der USA priorisiert die Sicherheit des eigenen Heimatlandes und der westlichen Hemisphäre über Europa.
- • Die NATO-Verbündeten in Europa sollen die konventionelle Verteidigung eigenständig übernehmen mit begrenzter Unterstützung der USA.
- • Die USA fordern eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben der NATO-Mitglieder auf 3,5 % des BIP plus zusätzliche 1,5 % für verteidigungsrelevante Ausgaben.
"Die Verteidigungsstrategie signalisiert eine verstärkte Fokussierung der USA auf nationale Interessen und regionale Sicherheitsprioritäten. Europa muss verstärkt eigenständig handeln, während die USA weiterhin wichtige Allianzen pflegen, aber mit einer angepassten Unterstützung."
Kanadas Premierminister fordert neue Weltordnung: Kein Zurück zur Nostalgie
- • Kanadas Premierminister Mark Carney spricht in Davos über eine neue Weltordnung.
- • Kanada setzt auf Unabhängigkeit von den USA und stärkt Handelsbeziehungen weltweit.
- • Carney fordert stärkere Zusammenarbeit von Mittelmächten gegen Großmächte.
"Kanada wird weiterhin eine unabhängige und diversifizierte Handelsstrategie verfolgen und seine wirtschaftlichen Beziehungen global ausweiten, während es der EU als Beispiel für Resilienz und Einheit in internationalen Wirtschafts- und Sicherheitsfragen dienen könnte."
USA-Austritt aus der WHO: Chancen für China?
- • Der Austritt der USA aus der WHO tritt am 22. Januar 2026 in Kraft.
- • US-Präsident Trump kritisierte Chinas finanziellen Beitrag und Einfluss in der WHO.
- • China hat mehr Geld vom Globalen Fonds erhalten, als es beigetragen hat.
"Der Rückzug der USA aus der WHO könnte neue geopolitische Dynamiken hervorrufen. Experten fordern stärkere globale Kooperation, insbesondere von China, dessen Einfluss zunehmen könnte. Der Ursprung des Coronavirus bleibt eine kritische Fragestellung und könnte Chinas Glaubwürdigkeit beeinflussen."
China: Geburtenrate 2025 auf Rekordtief – Bevölkerung schrumpft im vierten Jahr in Folge
- • Die Geburtenrate in China sank 2025 auf 5,63 Geburten je 1.000 Einwohner – der niedrigste Wert seit Gründung der Volksrepublik 1949.
- • 2025 wurden 7,92 Millionen Kinder geboren; 11,31 Millionen Menschen starben (Nationales Statistikamt/NBS).
- • Die Bevölkerung schrumpfte 2025 im vierten Jahr in Folge um 3,39 Millionen auf rund 1,405 Milliarden – schneller als 2024 (NBS).
"Kurzfristig deutet wenig auf eine Trendwende bei Geburten hin, da Kosten- und Unsicherheitsfaktoren fortbestehen. Ein mögliches Zwischenhoch könnte höchstens temporär aus einer Lockerung bei Eheschließungen entstehen (Heirat überall im Land erlaubt), während strukturell die rasche Alterung und eine schrumpfende Zahl von Frauen im gebärfähigen Alter den Rückgang verstärken. Politisch ist mit weiteren finanziellen Anreizen (bis hin zu breiterer Kostenübernahme rund um Schwangerschaft und Geburt) sowie mit Reformen bei Rente und Sozialausgaben zu rechnen."
Japans Premierministerin Takaichi setzt auf vorgezogene Neuwahl am 8. Februar – neue Oppositionsallianz erhöht Druck
- • Premierministerin Sanae Takaichi will das Unterhaus am 23. Januar auflösen; die Neuwahl soll am 8. Februar stattfinden.
- • Der Wahlkampf soll nach dem Zeitplan am 27. Januar beginnen.
- • Die reguläre Unterhauswahl wäre erst für Oktober 2028 vorgesehen gewesen.
"Der Wahlkampf dürfte sich stärker zuspitzen: Neben Lebenshaltungskosten, Haushalts- und Reformagenda rücken der China-Konflikt und der Finanzierungsskandal in den Mittelpunkt. Zusätzlich könnte die neu gegründete zentristische Oppositionsallianz die bisher knappe Mehrheitsarithmetik weiter unter Druck setzen und das Risiko für Takaichis Kalkül erhöhen, ihre Popularität in ein stabileres Mandat umzuwandeln."
China erreicht Wachstumsziel 2025 – Konjunktur schwächelt zum Jahresende, Exporte bleiben Stütze
- • Nach Angaben des Nationalen Statistikamts wuchs Chinas Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2025 um 5,0% und traf damit das Regierungsziel von „rund 5%“.
- • Im vierten Quartal 2025 verlangsamte sich das Wachstum auf 4,5% gegenüber dem Vorjahr – das schwächste Quartalswachstum seit dem Ende der strengen Corona-Lockdowns vor rund drei Jahren.
- • Die Quartalsraten lagen zuvor bei 5,4% (Q1), 5,2% (Q2) und 4,8% (Q3).
"Für 2026 erwarten Weltbank und IWF eine weitere Wachstumsabkühlung. Exporte dürften vorerst ein zentraler Stabilitätsfaktor bleiben, während schwacher Arbeitsmarkt, Deflationssignale, der anhaltende Immobilienabschwung und die demografische Schrumpfung die Binnenkonjunktur belasten. Zusätzliche Unsicherheit entsteht durch geopolitische und handelspolitische Risiken; zugleich setzt die Regierung weiter auf konsumstützende Maßnahmen wie Subventionsprogramme."
Streit um Chinas „Mega-Botschaft“ in London: Entscheidung in dieser Woche erwartet – Sicherheitsbedenken und Proteste halten an
- • China plant im Royal Mint Court in zentraler Lage nahe Tower Bridge, Tower of London und der City of London einen großen Botschaftskomplex.
- • Das Gelände umfasst rund 20.000 Quadratmeter; im Untergeschoss sollen rund 200 Räume liegen, teils ist von 208 Räumen die Rede.
- • Am Wochenende demonstrierten erneut Hunderte Menschen gegen das Projekt, darunter auch aus Hongkong geflüchtete Aktivisten.
"Die Genehmigung gilt weiterhin als wahrscheinlich und könnte die Beziehungen vor einer erwarteten China-Reise von Premier Starmer Ende Januar entspannen. Unabhängig vom Entscheid ist mit anhaltenden Protesten und einer möglichen juristischen Anfechtung durch Anwohner und Diaspora-Gruppen zu rechnen; zudem dürfte das Thema angesichts von Sicherheitsbedenken und der Nähe zu kritischer Infrastruktur politisch weiter umkämpft bleiben."
China weist Trumps Grönland-Vorwürfe zurück – Pekings Arktis-Interessen bleiben strategisch und wirtschaftlich
- • US-Präsident Donald Trump begründet seine Übernahmepläne für Grönland damit, sonst könnten Russland oder China die Insel „holen“.
- • China weist Trumps Vorwürfe zurück; Außenamtssprecherin Mao Ning betont, die internationale Gemeinschaft habe ein legitimes Interesse an der Arktis, Rechte und Freiheiten dort tätig zu sein müssten respektiert werden, und die USA sollten andere Staaten nicht als Vorwand für eigene Interessen nutzen.
- • Dänemark und internationale Beobachter sehen keine akute chinesische Bedrohung für Grönland; nach dänischen Angaben hat sich seit rund zehn Jahren kein chinesisches Kriegsschiff Grönland genähert.
"An der unmittelbaren Sicherheitslage rund um Grönland ändert sich laut dänischer Regierung und Experteneinschätzung wenig, zugleich dürfte Chinas langfristiger Ausbau von Eisbrecherkapazitäten und das Interesse an alternativen (u. a. transpolaren) Routen den geopolitischen Wettbewerb in der Arktis weiter anheizen. Politisch bleibt offen, ob und wie Dänemark und die USA den Streit um Trumps Grönland-Forderungen in Gesprächen entschärfen können."
Carney und Xi sprechen von „strategischer Partnerschaft“ – Kanada und China nähern sich an und vereinbaren Energie- und Handelsgespräche
- • Kanadas Premier Mark Carney traf in Peking Chinas Staatschef Xi Jinping in der Großen Halle des Volkes; es ist der erste Besuch eines kanadischen Regierungschefs in China seit acht Jahren.
- • Carney sprach von einer „neuen strategischen Partnerschaft“ und stellte „Engagement und Zusammenarbeit“ als Grundlage einer Annäherung dar.
- • Laut Carney gibt es eine vorläufige handelspolitische Verständigung zur Senkung von Zöllen; konkrete Details bleiben teils offen.
"Die Ankündigung einer „strategischen Partnerschaft“ und neue Abkommen deuten auf eine beschleunigte Normalisierung hin. Entscheidend wird sein, ob aus der vorläufigen Zoll- und Handelsannäherung ein belastbares Abkommen mit klaren Sätzen und Zeitplänen wird – und ob politische Streitpunkte (u. a. Vorwürfe der Wahlbeeinflussung) die Öffnung begrenzen. In den kommenden Wochen dürften weitere Verhandlungen sowie Gespräche mit Wirtschaftsvertretern folgen."
US-Regierung verhängt 25‑Prozent‑Zölle auf Hochleistungs‑KI‑Chips – Exporte bleiben unter strengen Auflagen möglich
- • US‑Präsident Donald Trump hat am 15. Januar 2026 Zölle in Höhe von 25 Prozent auf bestimmte Hochleistungs‑KI‑Chips verhängt.
- • Die neue Regelung erlaubt den Export hochleistungsfähiger KI‑Chips aus den USA, koppelt dies aber an Zölle und verschärfte Exportkontrollen.
- • Das US‑Handelsministerium schreibt vor, dass Chips, die außerhalb der USA gefertigt werden, zunächst in die USA importiert und von unabhängigen, unabhängigen Laboren auf ihre KI‑Leistungsfähigkeit geprüft werden müssen, bevor sie weiter ausgeliefert werden dürfen.
"Kurzfristig bleiben die globalen Lieferketten belastet: Die neuen US‑Zölle und Kontrollen sowie mögliche chinesische Gegenmaßnahmen dürften die Fragmentierung des Halbleitermarkts verstärken und politische Spannungen zwischen Washington und Peking verschärfen. Unternehmen müssen ihre Liefer‑ und Prüfprozesse anpassen; einige Produktionsschritte könnten zurück in die USA verlagert werden. Langfristig dürfte der Druck auf beide Seiten wachsen, inländische Produktionskapazitäten auszubauen und strategische Unabhängigkeit anzustreben. Ein vollständig bestätigtes, breit angelegtes chinesisches Importverbot würde die Auswirkungen weiter verschärfen, ist derzeit aber noch nicht abschließend bestätigt."
Neue Details zum Zugunglück in Thailand: Ermittlung gegen Bauunternehmen gefordert
- • Mindestens 30 Menschen starben bei einem Zugunglück in Thailand, als ein Kran auf eine Bahnstrecke stürzte.
- • Das Unglück ereignete sich im Bezirk Sikhio in der Provinz Nakhon Ratchasima, etwa 230 Kilometer nordöstlich von Bangkok.
- • Der Zug befand sich auf dem Weg von Bangkok nach Ubon Ratchathani und transportierte etwa 195 Personen.
"Die Ermittlungen zum Unfall sind im Gange und es wird erwartet, dass rechtliche Schritte gegen das verantwortliche Bauunternehmen unternommen werden. Der thailändische Premierminister drängt auf eine Neuregelung der Sicherheitsstandards im Bauwesen."
Chinas Handelsüberschuss 2025 erreicht neuen Rekord trotz Zollkonflikten
- • Chinas Exporte stiegen 2025 um 5,5 Prozent auf 3,8 Billionen Dollar.
- • Der Handelsüberschuss erreichte knapp 1,2 Billionen Dollar.
- • Der Handel mit Afrika und den ASEAN-Staaten wuchs stark.
"Chinas wirtschaftliche Stärke im Außenhandel wird weiter von strukturellen Problemen und globalen Handelskonflikten beeinflusst. Die USA bleiben ein herausfordernder Markt, fokussiert auf hohe Zölle. Jedoch wächst die Wichtigkeit anderer Märkte insbesondere in Afrika, Südostasien und Europa. Änderungen an Subventionen und Exportvergünstigungen deuten auf eine Anpassung Chinas an internationale Handelsbedingungen hin."
Rekordrally an den deutschen Märkten trotz internationaler Volatilität
- • Der DAX erlebte eine siebentägige Rekordrally, bleibt jedoch unter dem Vortagesniveau von etwas über 25.500 Punkten.
- • Starke Handelsdaten aus China stützen die Börsenstimmung in Deutschland.
- • Der MDAX verzeichnete leichte Verluste.
"Die Stimmung auf den deutschen Märkten bleibt optimistisch aufgrund positiver Handelsdaten aus China. Analysten warnen jedoch vor einem übermäßig überkauften Markt. Die Erwartung wirtschaftlicher Erholung im Jahr 2026 bleibt bestehen."
DAX erreicht trotz internationalem Gegenwind neues Allzeithoch
- • Der DAX erreichte mitten in einer Rally ein Allzeithoch von zeitweise über 25.500 Punkten.
- • Am heutigen Tag wird der DAX bei ungefähr 24.411 Punkten gehandelt.
- • Wall Street verzeichnete Verluste: Der Dow Jones schloss 0,8 % tiefer bei 49.192 Punkten.
"Die geopolitischen Spannungen und Zentralbankentscheidungen bleiben zentrale Themen für Investoren. Die Fed könnte Zinsentscheidungen zu Gunsten von Zinssenkungen treffen, wenn die Inflation stabil bleibt. Der globale Handel, insbesondere mit China, und die politische Situation in Japan könnten zudem bedeutende Einflüsse auf die Märkte haben."