Legionellen-Ausbruch in New York: 46 Infektionen, Besorgnis in der Upper East Side
Wichtige Fakten
- • 46 Legionellen-Fälle in New Yorks Upper East Side.
- • 22 Betroffene wurden ins Krankenhaus eingeliefert.
- • Ursache sind verunreinigte Kühltürme großer Gebäude.
- • Stadt testet alle 160 Kühltürme in der Region.
- • Klimawandel könnte Legionellen-Ausbrüche begünstigen.
Ausbruch im Fokus
In der Upper East Side von New York ist ein Legionellen-Ausbruch mit 46 bestätigten Fällen aufgetreten. Die New Yorker Gesundheitsbehörde hat den Zusammenhang mit kontaminierten Kühltürmen hergestellt und handelt nach eigenen Angaben aggressiv. 22 Infizierte mussten ins Krankenhaus, teilweise auf die Intensivstation. Anwohner, wie Justine Kirby, tragen aus Vorsorge N95-Masken und halten Fenster geschlossen, obwohl das Gesundheitsrisiko als gering eingestuft wird.
Reaktion und Maßnahmen
Gesundheitskommissar Alister Martin verkündete, dass 160 Kühltürme getestet werden. Die Stadt verlangt nun eine sofortige Reinigung bei einem positiven Test, ohne Zweitbefund abzuwarten. Stadträtin Julie Menin kritisierte, dass nicht alle Kühltürme vorsorglich desinfiziert werden. Epidemiologin Wafaa El-Sadr empfiehlt Masken und geschlossene Fenster für Bewohner im Zentrum des Ausbruchs.
Klimawandel und historische Fälle
Steigende Temperaturen durch den Klimawandel könnten Legionellen-Ausbrüche begünstigen. New York hatte bereits 2025 in Harlem einen Ausbruch mit 114 Infektionen und sieben Toten. Auch in London, Ontario, gab es 105 Fälle mit fünf Todesopfern. Die Upper East Side hat dreimal so viele Kühltürme wie das betroffene Gebiet in Harlem damals.
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