Leichenfund am Yalung Ri und Bergung von 'Green Boots' am Everest
Wichtige Fakten
- • Fünf Lawinenopfer am Yalung Ri gefunden, darunter ein Deutscher.
- • 'Green Boots' seit 30 Jahren am Everest, Indien plant Bergung.
- • Tote wurden durch Schneeschmelze in Nepal entdeckt.
- • Identität von 'Green Boots' als Dorje Morup bestätigt.
- • Bergung kostet bis zu 80.000 US-Dollar und ist riskant.
Leichenfund am Yalung Ri
Neun Monate nach einem Lawinenunglück im Himalaya sind die Leichen von fünf vermissten Bergsteigern am Yalung Ri in Nepal gefunden worden. Unter den Toten ist auch ein Deutscher, wie der Bürgermeister der Gemeinde Gaurishankar, Biswash Karki, bestätigte. Die Gruppe hatte den 5.630 Meter hohen Berg im November bestiegen, als eine Lawine ihr Basislager unter sich begrub. Die Suche war durch schlechtes Wetter und die große Höhe erschwert worden. Die Leichen wurden nun entdeckt, nachdem geschmolzener Schnee sie freigelegt hatte. Sie sollen ausgeflogen werden, sobald das Wetter es zulässt. Insgesamt kamen seit 1950 in Nepal mehr als 1.000 Menschen beim Bergsteigen ums Leben, fast ein Drittel davon durch Lawinen.
Bergung von 'Green Boots' am Everest
Seit 30 Jahren liegt der Körper des indischen Bergsteigers Dorje Morup, bekannt als 'Green Boots', in der Todeszone des Mount Everest. Nun will Indien eine Spezialexpedition starten, um seinen Leichnam zu bergen und seiner Familie zu übergeben. Die Identität des Toten wurde kürzlich durch Kleidung und Ausrüstung bestätigt, DNA-Tests sollen sie endgültig klären. Die Bergung ist äußerst riskant und teuer, da der Körper in 8.500 Metern Höhe liegt. Bisherige Versuche waren an den widrigen Bedingungen gescheitert. Die Familie hofft, ihren Angehörigen nach 30 Jahren bestatten zu können.
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