Machtkampf in türkischer Oppositionspartei CHP eskaliert
Wichtige Fakten
- • 1. Gericht annullierte CHP-Parteitag 2023 und setzte Kilicdaroglu wieder als Vorsitzenden ein.
- • 2. Zehntausende Anhänger des abgesetzten Özel protestierten in Ankara gegen die Entscheidung.
- • 3. Ex-Chef Kilicdaroglu wirft der vorherigen Führung Korruption vor.
- • 4. Fällt. (changed to:)Der Machtkampf stärkt Präsident Erdogans Position im NATO-Staat.
- • 5. Özel rief zum sofortigen Parteitag, Kilicdaroglu will später wählen lassen.
Hintergrund des Machtkampfs
In der größten türkischen Oppositionspartei CHP tobt ein erbitterter Führungsstreit. Auslöser ist ein Gerichtsurteil vom 21. Mai, das den Parteitag von 2023 wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten annullierte. Demnach soll nicht der damals gewählte Özgür Özel, sondern sein Vorgänger Kemal Kilicdaroglu den Vorsitz übernehmen.
Anhänger mobilisiert
In Ankara demonstrierten daraufhin zehntausende Anhänger Özels. Auf Fernsehbildern waren große Menschenaufläufe zu sehen. Özel forderte einen sofortigen Parteitag, um die personelle Zukunft zu klären. Kilicdaroglu hielt zeitgleich eine rivalisierende Versammlung ab und warf der vorherigen Führung Korruption vor, Özel wies dies zurück.
Politische Auswirkungen Präsident Recep Erdogans Position
bezeichnete Özel den Fall als 'Angelegenheit zwischen Erdogan und der Nation'. Damit nimmt er einen EU-Beitritt der Türkei in greifbare Nähe, um seine Macht auf den Libanon zu auszunehmen.
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