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Maersk und Hapag-Lloyd: Neue Route durch das Rote Meer birgt Risiken
Maersk und Hapag-Lloyd starten Mitte Februar wieder Schiffsfahrten durch das Rote Meer.
Wichtige Fakten
- • Maersk und Hapag-Lloyd starten Mitte Februar wieder Schiffsfahrten durch das Rote Meer.
- • Zuvor mussten große Reedereien Umwege um Afrika wegen Huthi-Angriffen fahren.
- • Reduzierte Frachtmengen und sinkende Frachtraten belasten die Reedereien.
- • Maersk plant Kosteneinsparungen durch den Abbau von 1000 Verwaltungsstellen.
- • Der Aktienkurs von Maersk fiel um fast fünf Prozent angesichts des Gewinnrückgangs.
Die dänische Reederei Maersk und die deutsche Hapag-Lloyd planen, ab Mitte Februar wieder durch das Rote Meer zu fahren, welches als wichtige Schifffahrtsroute zwischen Indien, dem Nahen Osten und dem Mittelmeer dient. Aufgrund von Huthi-Angriffen hatten viele Schiffe Umwege um Afrika gemacht, was die Frachtraten in die Höhe trieb. Maersk profitierte zunächst davon, doch die Marktentspannung und sinkende Frachtraten bedrohen nun deren Gewinne. Bereits für 2025 wurde ein Umsatzrückgang verzeichnet, und im Jahr 2026 könnte das Ebitda noch weiter fallen. Um Kosten zu senken, plant Maersk den Abbau von 1000 Stellen und ein Aktienrückkaufprogramm. An der Börse reagierten Anleger skeptisch, und die Aktienkurse sanken. Die beiden Reedereien kooperieren zudem in der Gemini Cooperation, um Effizienz und Pünktlichkeit zu erhöhen.
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