Teilen:
Maersk und Hapag-Lloyd befahren wieder das Rote Meer trotz sinkender Gewinne
Ab Mitte Februar 2026 nehmen Maersk und Hapag-Lloyd ihre Fahrten durch das Rote Meer wieder auf.
Wichtige Fakten
- • Ab Mitte Februar 2026 nehmen Maersk und Hapag-Lloyd ihre Fahrten durch das Rote Meer wieder auf.
- • Die Huthi-Angriffe auf Schiffe im Roten Meer haben nachgelassen.
- • Maersk plant den Abbau von 1000 Verwaltungsstellen, um Kosten zu senken.
- • Das Ebitda von Maersk könnte zwischen 4,5 und 7 Milliarden Dollar sinken.
- • Der Nettogewinn von Maersk brach 2025 von 6,1 Milliarden auf 2,7 Milliarden Dollar ein.
Die dänische Reederei Maersk und die Hamburger Hapag-Lloyd planen, ab Mitte Februar 2026 wieder regelmäßig das Rote Meer zu befahren. Diese Wiederaufnahme erfolgt nach einer Phase der Ruhe, da die Huthi-Angriffe auf dem Schifffahrtsweg nachgelassen haben. Dies ist ein positiver Schritt für die Schifffahrtsrouten zwischen Indien, dem Nahen Osten und dem Mittelmeer. Dennoch stehen Maersk vor Herausforderungen: Aufgrund der schwächelnden Weltwirtschaft und erratischer US-Zollpolitik sinken die globalen Frachtraten, was die Erträge des Unternehmens erheblich beeinflusst. Im Jahr 2025 sank der Nettogewinn von Maersk drastisch, und eine ähnliche Entwicklung wird auch für die folgende Zeit erwartet. Um dem entgegenzuwirken, plant Maersk Kosteneinsparungen in der Verwaltung und setzt Aktienrückkaufprogramme ein. Die Börsen reagieren jedoch bisher skeptisch auf diese Maßnahmen.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.